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Objektgeschichten. Herausforderungen beim Zeigen von Gegenständen aus der NS-Zeit

Ausstellen und Vermitteln von Nationalsozialismus in Museen

Mittwoch, 15.4.2026, 14:00-15:30 Uhr

Ausstellungen über die NS-Zeit verlangen eine besondere Sensibilität im Umgang mit Objekten. Der Einsatz von Objekten ermöglicht sinnliche Zugänge zu komplexen und schwer zu vermittelnden Themen, kann den Blick auf die historischen Gegebenheiten aber mitunter auch verstellen.
Ausgehend von der aktuellen Intervention des NS-Dokumentationszentrums München „Erinnerung ist…“, aber auch mit Blick auf andere Ausstellungen, sprechen die Referent:innen über die Möglichkeiten und Grenzen der Präsentation von Objekten bei der Vermittlung von Gewaltgeschichte und reflektieren die spezifische kuratorische Verantwortung bei der Auswahl.
Die Teilnehmer:innen werden gebeten, jeweils ein Objekt aus ihrer Museumspraxis mitzubringen – den Gegenstand selbst oder alternativ eine ausgedruckte Abbildung.

Termin/e:

Mittwoch, 15.4.2026, 14:00-15:30 Uhr

Kosten / Eintritt:

kostenfrei

Ort:

Online (Zoom)

Ansprechperson:

Sekretariat des LWL-Museumsamt für Westfalen
Tel. 0251 / 591-4662

fortbildung@museumsamt.lwl.org