Mathematik und Kunst: Wenn der Zufall auf Coxeter und Escher trifft
Vortrag des Exzellenzclusters Mathematik Münster
Mittwoch, 15.4.2026, 18:30 Uhr
Münster
Was hat Mathematik mit Kunst zu tun? Prof. Dr. Christoph Thäle von der Ruhr-Universität Bochum gibt Einblick in die nicht-euklidische Geometrie und zeigt, wie hyperbolische Raumkunst Mathematik und Ästhetik verbindet. Im Anschluss an den Vortrag lädt der Exzellenzcluster das Publikum ein, sich bei Getränken und Snacks auszutauschen. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung über die Universität Münster wird gebeten.
Der Referent nimmt das Publikum mit auf eine Entdeckungsreise jenseits der aus der Schule bekannten Geometrie von Euklid. Im Zentrum des Vortrags steht der sogenannte hyperbolische Raum. Berühmt geworden ist dieser unter anderem durch die Grafiken von M. C. Escher. Was passiert, wenn man in dieser fremdartigen Welt den Zufall wirken lässt? Inspiriert von Ideen des Mathematikers H. S. M. Coxeter erfährt das Publikum, welche überraschenden Muster entstehen, wenn man den Raum immer wieder zufällig durchschneidet und entdeckt Effekte, die es in unserer gewohnten Welt nicht gibt – von unendlich ausgedehnten Mosaiksteinen bis hin zu neuen mathematischen Gesetzmäßigkeiten.
Christoph Thäle ist Professor für Stochastik an der Ruhr-Universität Bochum. Er beschäftigt sich mit stochastischer Geometrie, geometrischer Wahrscheinlichkeit und zufälligen geometrischen Strukturen, insbesondere auch in hochdimensionalen Räumen.
Hintergrund
Der Vortrag ist Teil der öffentlichen Reihe „Brücken in der Mathematik“ des Exzellenzclusters Mathematik Münster der Universität Münster. Interessierte erhalten auf anschauliche Art und Weise Einblicke in die Welt der Mathematik und der Forschung. Die Vortragsreihe schlägt dabei immer wieder Brücken in andere Wissenschaften.
Foto: Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach
Termin/e:
Mittwoch, 15.4.2026, 18:30 Uhr
Kosten / Eintritt:
Der Eintritt ist frei.
Aufgrund einer Sitzplatzbeschränkung ist eine Anmeldung über unten stehenden Link erforderlich.
Ort:
Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285
48161 Münster
Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235, presse@lwl.org
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