Partnerschaft als Ressource in der Suchtbewältigung
Modelle und Ansätze der Paarberatung
Donnerstag, 26.2.2026, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr
Online
Inhalt
Partnerschaften spielen eine zentrale Rolle im Genesungsprozess von Menschen mit Suchterkrankungen. Während stabile, unterstützende Beziehungen die Suchtbewältigung fördern, können konflikthafte Partnerschaften oder
Beziehungskrisen diesen Prozess erheblich erschweren. Fachkräfte in der Suchthilfe stehen daher vor der Aufgabe, Beziehungsmuster zu erkennen, partnerschaftliche Ressourcen zu aktivieren und mit herausfordernden
Dynamiken professionell umzugehen.
Diese Fortbildung vermittelt praxisorientiertes Wissen und konkrete Methoden aus der Paarberatung, um Fachkräfte in ihrer Arbeit mit Paaren und Angehörigen zu stärken.
Schwerpunkte:
- Beziehung als Ressource im Suchtkontext
- gesunde Beziehungsmuster und Kommunikation stärken
- Krisen und Veränderungsprozesse in Paarbeziehungen begleiten
Nutzen
Sie sollen:
- Partnerschaftliche Beziehungen als bedeutsame Ressource in der Suchtbewältigung erkennen und professionell begleiten können.
- Paar- und Beziehungsdynamiken im Kontext von Suchterkrankungen reflektieren und verstehen.
- Kenntnisse zu kommunikativen und emotionalen Mustern in Partnerschaften erwerben.
- Tools und Modelle aus der Paarberatung in ihre tägliche Praxis integrieren.
- Strategien zur Unterstützung von Paaren in Beziehungskrisen entwickeln und anwenden.
Methoden
- Interaktive Fachinputs
- Gruppen- und Kleingruppenarbeit
- Reflexionsübungen und Rollenspiele
- Praxisnahe Tools zur direkten Anwendung
- Arbeit mit Skripten, Arbeitsblättern und digitalen Materialien
- Raum für Fallbesprechungen und individuelle Fragen aus der Praxis
Termin/e:
Donnerstag, 26.2.2026, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr
Kosten / Eintritt:
135,00 Euro
Ort:
digitale Fortbildung