16.10.26 | Kultur Sieben Mal ausgezeichnete Handwerkskunst in Westfalen-Lippe
LWL-Denkmalfachamt gratuliert zum Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege
Herrenhaus Harkotten in Sassenberg. Foto: Roland Rossner / Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Der Preis wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks verliehen. Jährlich wird er in zwei Bundesländern ausgelobt und ist mit jeweils 30.000 Euro dotiert. 2026 wurde er in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen vergeben.
"Für den Erhalt unseres kulturellen Erbes ist das Handwerk unverzichtbar", so LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens. "Der Preis macht die außergewöhnliche handwerkliche Fachkompetenz sichtbar, über die wir hier in Westfalen-Lippe verfügen. Alle ausgezeichneten Projekte zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist: Im engen Dialog zwischen Denkmalpflege, Eigentümerinnen und Eigentümern, Handwerk und Planung sind beispielhafte Lösungen entstanden."
Zu den ausgezeichneten Projekten aus Westfalen-Lippe gehören das Herrenhaus Harkotten in Sassenberg (Kreis Warendorf), die Alte Rentei in Nieheim (Kreis Höxter/beide 1. Preis), das Mausoleum Schuchard in Warburg-Calenberg (Kreis Höxter/2. Preis), das Wohnhaus Gerberstraße in Menden (Märkischer Kreis/3. Preis) sowie das Mauerhaus in Rheine (Kreis Steinfurt/Wolfgang und Ursula Engelbarts-Preis). Mit dem ideellen Handwerkerpreis wurden die Kapelle der Doppelschlossanlage Harkotten und ein Handwerkerhaus in Telgte (beide Kreis Warendorf) ausgezeichnet.
Hintergrund
Weitere Informationen zum Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege und den Preisträgern aus Nordrhein-Westfalen gibt es auf den Seiten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks: https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/bundespreis-fuer-handwerk-in-der-denkmalpflege/die-preistraeger-nordrhein-westfalen-2026.html und https://www.zdh.de/presse/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/denkmalpflege-handwerk-bewahrt-kulturerbe/
Alte Rentei in Nieheim. Foto: Roland Rossner / Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Mausoleum Schuchard in Warburg-Calenberg. Foto: Roland Rossner / Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Wohnhaus Gerberstraße in Menden. Foto: Roland Rossner / Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Mauerhaus in Rheine. Foto: Roland Rossner / Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Kapelle der Doppelschlossanlage Harkotten. Foto: Roland Rossner / Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Handwerkerhaus in Telgte. Foto: Roland Rossner / Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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