Transkript anzeigen Abspielen Pausieren

09.10.26 | Kultur Live-Ausgrabung in Sprockhövel: Archäologen-Team sucht nach den Anfängen des Steinkohlebergbaus

Ennepe-Ruhr-Kreis: Presse-Einladung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie alt ist der Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet tatsächlich? Und wie sah der Bergbau aus, bevor er das Revier und seine Landschaft nachhaltig prägte?

Seit 2024 erforscht eine Kooperation aus Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Deutschem Bergbau-Museum Bochum und GeoPark Ruhrgebiet die Anfänge des Steinkohlebergbaus. 2025 gelang dabei die Untersuchung eines der ältesten erhaltenen Stollen im Ruhrgebiet.

Nun geht die Spurensuche weiter: Nur wenige Meter entfernt wird ein weiterer Stollen archäologisch untersucht. Grabungsschnitte an den Öffnungen zweier Schächte und Bohrungen in den Haldenkörpern sollen zusätzliche Hinweise auf die Geschichte des frühen Bergbaus liefern.

Sie sind eingeladen, die Forschenden während der laufenden Ausgrabung zu begleiten und die archäologischen Untersuchungen aus nächster Nähe zu erleben.

Vor Ort erläutern Dr. Manuel Zeiler (LWL-Archäologie für Westfalen), Dr. Jennifer Garner (Deutsches Bergbau-Museum Bochum) und Dr. Till Kasielke (GeoPark Ruhrgebiet) die aktuellen Forschungsergebnisse und zeigen, welche Erkenntnisse sich unmittelbar aus den archäologischen Befunden gewinnen lassen, und zwar beim

Termin

Archäologie-Team sucht Anfänge des Bergbaus

am Donnerstag, 15. Oktober, 11 Uhr

im Kreuzungsbereich "Zum England/Zum Sackschacht",

45549 Sprockhövel-Haßlinghausen

Parkmöglichkeiten: Straße "Zum England"


Vom Treffpunkt geht es gemeinsam mit dem Grabungsbus zur Ausgrabung.

Bitte beachten: Die Ausgrabung liegt im Gelände. Wir bitten daher um wetterfeste Kleidung und geländetaugliches Schuhwerk.

Bitte um Anmeldung per E-Mail an: presse@lwl.org .

Pressekontakt

Sandra Görtz, LWL-Archäologie für Westfalen, Tel.: 0251 591-8946 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

Zu allen Pressemitteilungen des LWL Zu allen Pressemitteilungen dieser LWL-Einrichtung