08.10.26 | Kultur Citizen Science: Grabungscamp mit Jugendlichen im Stalag 326
Schloß Holte-Stukenbrock: Presse-Einladung
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unternimmt zusammen mit der Jugendbauhütte Westfalen ein "Grabungscamp" auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers in Stukenbrock. 20 Jugendliche gehen dort auf archäologische Spurensuche. Gemeinsam mit den LWL-Archäologie-Fachleuten und der Jugendbauhütte Westfalen untersuchen sie die Überreste eines Ortes, an dem sich wie an kaum einem anderen die wechselvolle Geschichte Deutschlands ablesen lässt.
Mit Kelle, Maßband und Kamera lernen die Jugendlichen aus ganz Westfalen zunächst die Grundlagen archäologischer Ausgrabungen. Flächen werden sorgfältig freigelegt, Befunde dokumentiert und Funde geborgen. Alle Überreste werden sorgfältig beschrieben, eingemessen und fotografiert. Danach werden Funde geborgen und ihre Bedeutung für die Rekonstruktion der Geschichte untersucht.
Während der laufenden Ausgrabung möchten wir einladen zum
Pressetermin
"Citizen Science: Grabungscamp mit Jugendlichen im Stalag 326"
am Mittwoch, 14. Oktober um 10 Uhr
Das Grabungscamp liegt westlich am Emsweg, 50 Meter vor der Einmündung in den Lippstädter Weg in 33758, Schloß Holte-Stukenbrock.
Am Termin nehmen teil:
Olaf Junker, Bürgermeister, Stadt Schloß Holte-Stukenbrock
Dr. Sven Spiong, LWL-Archäologie für Westfalen
Daniel Müller, Jugendbauhütte Westfalen
Christoph Herkströter, LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Dr. Michael Malliaris, LWL-Archäologie für Westfalen
Ute Koprivc und Birgit Grundmann, LWL-Archäologie für Westfalen, Grabungstechnikerinnen
Oliver Nickel, Geschäftsführer der Gedenkstätte
Bitte achten Sie auf festes Schuhwerk und geeignete Kleidung.
Vor Ort besteht die Möglichkeit, mit den teilnehmenden Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.
Bitte melden Sie sich zur besseren Planung unter presse@lwl.org an.
Pressekontakt
Sandra Görtz, LWL-Archäologie für Westfalen, Tel.: 0251 591-8946 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Zu allen Pressemitteilungen des LWL Zu allen Pressemitteilungen dieser LWL-Einrichtung