01.10.26 | Psychiatrie "Dem Himmel zu nah":
Filmabend mit Diskussion im Bambi-Filmkunstkino Gütersloh
Nach dem Suizid ihres Bruders, bereits das zweite Geschwisterteil, das sie durch Suizid verliert, begibt sich Annina Furrer auf Spurensuche in ihrer eigenen Familie. In ihrem Dokumentarfilm "Dem Himmel zu nah" möchte sie verstehen, wann und wodurch "Sand ins Getriebe" gekommen ist. In Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder sowie anhand von Briefen, Fotografien und Tonbandaufnahmen des Verstorbenen zeichnet sie eine von zahlreichen Schicksalsschlägen geprägte Familiengeschichte nach. Der lebensbejahende Film ist zugleich eine Auseinandersetzung mit Trauer und Verlust. Eindeutige Antworten auf die Frage nach dem Warum gibt es nicht, doch die Hintergründe und Entwicklungen werden ein Stück weit nachvollziehbarer. Die Regisseurin Annina Furrer wird zu Gast sein.
Oliver Groteheide vom örtlichen Bambi-Filmkunstkino und Professor Klaus-Thomas Kronmüller, Ärztlicher Direktor LWL-Klinikum Gütersloh, moderieren und begleiten das Gespräch. Wer beim Filmabend dabei sein will, kann über die Website des Bambi-Filmkunstkinos oder an der Abendkasse Karten erwerben.
Die Veranstaltungsreihe "Psyche und Film"
Das Recovery College Gütersloh-OWL kommt in die Stadt und präsentiert in Kooperation mit dem LWL-Klinikum und dem Bambi-Filmkunstkino in regelmäßigen Abständen Filme zu Themen der seelischen und psychischen Gesundheit, der seelischen Erschütterung, der Hoffnung und der Zuversicht. Im Anschluss an den jeweiligen Film können Zuschauende, Expert:innen aus Erfahrung und Menschen mit fachlicher Expertise gemeinsam zu den Themen ins Gespräch kommen.
Gefördert wird dieses Projekt durch die Bürgerstiftung Gütersloh. Die Kinoreihe wird organisiert von Michael Schulz, Klaus-Thomas Kronmüller, Susanne Schmedthenke, Oliver Groteheide und Eckhard Sallermann.
Das Recovery College ist ein Ort, an dem seelische Gesundheit lernbar ist. Die Besonderheit des Recovery Colleges ist es, dass neben professioneller Expertise immer auch die Erfahrungsperspektive von Menschen, die psychische Krisen überwunden haben, ebenfalls als Dozierende tätig sind. Näheres zum Recovery College Gütersloh-OWL: https://www.rcgt-owl.de.
Pressekontakt
Anna Brockmeyer, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0151-21845693, annacelina.brockmeyer@lwl.org und Christian Dresmann, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0173-6256489, christian.dresmann@lwl.org
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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