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30.09.26 | Kultur Radeln am Kanal

Vom Schiffshebewerk zum Schloss Strünkede in Herne

Herbert Niewerth (rechts) verbindet Radeln mit Kultur.<br>Foto: LWL/ Julia Gehrmann

Herbert Niewerth (rechts) verbindet Radeln mit Kultur.
Foto: LWL/ Julia Gehrmann
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Waltrop (lwl). Per Fahrrad durch die Industriegeschichte des Ruhrgebiets: Dazu lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (11.10.) um 11 Uhr ein. Die Radtour unter der Leitung des ehemaligen Museumsleiters Herbert Niewerth startet am Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop. Ziel ist das Emschertalmuseum auf Schloss Strünkede in Herne.

Die etwa 36 Kilometer lange Radtour führt am Rhein-Herne-Kanal und an der Emscher entlang. Unterwegs erläutert Herbert Niewerth, der im Förderverein aktiv ist, interessante Aspekte der Kanalgeschichte: Warum wurde der 1914 eröffnete Kanal gebaut? Unter welchen Bedingungen haben die Kanalarbeiter gelebt? Wie kommt das Wasser in den Kanal, und wie gelangten gestohlene Tresore dort hinein? Wie kam der Kanal zu seinem Spitznamen "Kumpel-Riviera"?

Beim Emschertalmuseum auf Schloss Strünkede in Herne steht um 13 Uhr ein kleines Picknick (bitte selber mitbringen) auf dem Programm. Es folgt eine Besichtigung des Schlosses und des Emschertalmuseums. Anschließend geht es entlang der "B 1 der Wasserstraßen" zurück zum Schiffshebewerk, wo sich die Teilnehmenden das Museum und die neue Sonderausstellung "Von hier nach dort. Unterwegs mit Kompass und Navi!" ansehen.

Die Teilnahme kostet 12 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Montag (5.10.) unter Tel. 02363 9707-0 oder per Mail an schiffshebewerk@lwl.org.

Pressekontakt

Dr. Arnulf Siebeneicker, Telefon: 02363 9707-0, schiffshebewerk@lwl.org. und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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