25.09.26 | Kultur Besseres Licht, weniger Energie:
LWL fördert neue LED-Beleuchtung für die Kunsthalle Recklinghausen mit 60.000 Euro
"Die Kunsthalle Recklinghausen ist ein wichtiger Ort für moderne und zeitgenössische Kunst in Westfalen-Lippe. Mit der neuen LED-Beleuchtung schaffen wir zeitgemäße technische Voraussetzungen für den Ausstellungsbetrieb und verbessern zugleich Energieeffizienz und konservatorischen Schutz", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. "Die Modernisierung ist damit ein wichtiger Schritt, um die Kunsthalle zukunftsfähig aufzustellen."
Die bestehende Beleuchtungsanlage hat ihre technische Lebensdauer deutlich überschritten. Auch die Ersatzteilversorgung ist nicht mehr gewährleistet. Deshalb werden die vorhandenen Leuchtmittel, Stromschienen und Anlagenteile durch ein neues LED-basiertes System ersetzt. Vorgesehen sind außerdem neue Steuerungskomponenten und die erforderliche elektrische Verkabelung.
Die neue Beleuchtung ermöglicht flexible Lichtverhältnisse für wechselnde Ausstellungen, Auf- und Abbauarbeiten sowie Veranstaltungen. Moderne Museums-LEDs bieten eine hohe Farbwiedergabe und eine präzise Ausleuchtung der Kunstwerke. Gleichzeitig verbrauchen sie weniger Energie und können den konservatorischen Schutz empfindlicher Exponate unterstützen.
Die Modernisierung erfolgt in zwei Schritten. Zunächst wird die Grundbeleuchtung erneuert. Die Präsentationsbeleuchtung soll anschließend in einem zweiten Schritt modernisiert werden und ist nicht Bestandteil des aktuellen Förderantrags.
Hintergrund
Die Kunsthalle Recklinghausen wurde 1950 in einem ehemaligen Hochbunker gegenüber dem Hauptbahnhof eröffnet. Sie zählt zu den etablierten Ausstellungshäusern für moderne und zeitgenössische Kunst in Nordrhein-Westfalen. Neben wechselnden Ausstellungen präsentiert sie jährlich die große Ausstellung der Ruhrfestspiele. Ihre Sammlung umfasst mehr als 5.000 Werke des 20. und 21. Jahrhunderts.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Zu allen Pressemitteilungen des LWL Zu allen Pressemitteilungen dieser LWL-Einrichtung