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23.09.26 | Kultur Küche, Kohle und Kontor - Zeitreise ins Jahr 1900

Gespielte Geschichte im LWL-Museum Textilwerk

Auch in den Websaal führt die schauspielerische Führung unter dem Titel "Küche, Kohle und Kontor" im Textilwerk.<br>Foto: LWL / Sven Betz

Auch in den Websaal führt die schauspielerische Führung unter dem Titel "Küche, Kohle und Kontor" im Textilwerk.
Foto: LWL / Sven Betz
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Bocholt (lwl). Am Sonntag (27.9.) verwandelt sich die Weberei des LWL-Museums Textilwerk in Bocholt in eine lebendige Zeitmaschine. Zwischen 15 und 17 Uhr erwartet die Besucher:innen im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) unter dem Titel "Küche, Kohle und Kontor" ein Improvisationstheater, das den historischen Alltag um 1900 erfahrbar macht. Das Besondere: Neben ratternden Maschinen bestimmen die Interaktionen mit dem Publikum das Geschehen. Das Event ist im regulären Museumseintritt enthalten (Erwachsene 8 Euro).

Im Kesselhaus, an der Dampfmaschine, im Websaal und am Küchentisch einer Weberfamilie begegnen die Gäste professionell gespielter Geschichte. Die Charaktere, vom stolzen, aber mürrischen Fabrikherren über den Bittsteller im Kontor bis zur erschöpften Webergattin und ihrem eifrigen Ehemann, spiegeln die Realität des Jahres 1900 wider - basierend auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Inszenierung folgt keinem starren Drehbuch und hat keine festen Startzeiten. Da es sich um ein offenes Improvisationstheater handelt, können die Besucher:innen jederzeit flexibel dazustoßen, gehen oder verweilen. Die Schauspieler:innen beziehen die Gäste immer wieder auf humorvolle Weise in ihr Spiel ein, sodass das Publikum den Verlauf des Nachmittags aktiv mitgestaltet.

Pressekontakt

Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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