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23.09.26 | Psychiatrie Bereits im Studium Perspektiven schaffen

Medizin-Stipendium an der LWL-Universitätsklinik Hamm

Larissa Klotsche absolviert ihr Studium mit Unterstützung des Stipendienprogramms der LWL-Universitätsklinik Hamm.<br>Foto: LWL

Larissa Klotsche absolviert ihr Studium mit Unterstützung des Stipendienprogramms der LWL-Universitätsklinik Hamm.
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Hamm (lwl). Die Weichen für die berufliche Zukunft frühzeitig stellen - genau das hat Larissa Klotsche getan. Die 25-jährige Medizinstudentin hat sich für das Stipendium für Medizinstudierende der LWL-Universitätsklinik Hamm im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) entschieden. Das Förderprogramm bietet angehenden Medizinerinnen und Medizinern nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern sichert bereits während der Ausbildung eine feste berufliche Perspektive in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Larissa Klotsche studiert aktuell im sechsten Semester Medizin an der Ruhr-Universität Bochum und steht kurz vor dem Wechsel in das siebte Semester. Die Begeisterung für die Arbeit mit jungen Menschen begleitete sie schon vor ihrem Medizinstudium: Ihren Bachelor absolvierte sie in Psychologie. "Bereits da habe ich gemerkt, dass ich mir gut vorstellen kann, später mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten", erklärt Klotsche. Offen war zunächst nur, in welchem medizinischen Fachbereich.

Den entscheidenden Impuls lieferte ein klinisches Wahlfach an ihrer Universität. In Online-Terminen lernte sie verschiedene Krankheitsbilder und Behandlungsansätze kennen. Über dieses Seminar entstand auch der direkte Kontakt zu Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann, dem Ärztlichen Direktor der LWL-Universitätsklinik Hamm. Er machte die Studentin auf das hauseigene Stipendienprogramm aufmerksam.

Praxisnahe Einblicke überzeugten die Stipendiatin

Um herauszufinden, ob die Klinik und das Stipendium zu ihr passen, nutzte Klotsche die Möglichkeit einer Hospitation in Hamm. Vor Ort begleitete sie Visiten, tauschte sich mit dem ärztlichen Team aus und gewann Einblicke in Spezialtherapien wie die Psychomotorik sowie Fertigkeiten- und interaktionszentrierte Ansätze. "Das Klinikgelände und die verschiedenen Angebote haben mich sehr beeindruckt", betont die 25-Jährige. Eine anschließende Famulatur in der LWL-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Dortmund bestätigte ihren Entschluss, die psychiatrische Versorgung junger Menschen zu ihrer beruflichen Heimat zu machen.

Holtmann freut sich über den Zuwachs im Stipendiatenteam: "Der Bedarf an qualifizierten Fachärztinnen und Fachärzten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wächst stetig. Mit unserem Stipendium möchten wir talentierten Studierenden nicht nur finanziell den Rücken freihalten, sondern sie frühzeitig für unser vielseitiges Fachgebiet begeistern. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sichert die hohe Qualität unserer zukünftigen Patientenversorgung."

Das Stipendium der LWL-Universitätsklinik Hamm unterstützt Studierende finanziell und bindet sie frühzeitig in die klinischen Netzwerke ein. Nach dem Studienabschluss ist so ein nahtloser Übergang in die Facharztweiterbildung garantiert.

Pressekontakt

Klaudia Suilmann, LWL-Universitätsklinik Hamm, Telefon: 02381 893-5018, klaudia.suilmann@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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