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21.09.26 | Kultur Verleihung des Karl-Zuhorn-Preises 2026

Münster: Presse-Einladung

Guten Tag, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt in diesem Jahr den Karl-Zuhorn-Preis (LWL-Wissenschaftspreis) in Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen. Der Preis wird in den Kategorien Nachwuchsförderung (Wissenschaftler:innen bis 40 Jahre) und ehrenamtliche Forschung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der westfälischen Landeskunde vergeben.

In diesem Jahr geht der Karl-Zuhorn-Preis im Bereich Nachwuchsförderung an

Dr. Markus Lauert aus Paderborn. In der Kategorie ehrenamtliche Forschung werden Gisela Möllenhoff aus Münster und Rita Schlautmann-Overmeyer aus Ibbenbüren (Kreis Steinfurt) gemeinsam ausgezeichnet. Der Preis ist je Kategorie mit 10.000 Euro dotiert.

Wir laden Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlich ein zur

Verleihung des Karl-Zuhorn-Preises 2026,

am Montag, 28. September, um 19 Uhr

im Auditorium des LWL-Museums für Kunst und Kultur,

Domplatz 10 in 48143 Münster.



Dr. Christian Schulze Pellengahr, Vorsitzender des LWL-Kulturausschusses, begrüßt die Gäste. LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger verleiht die Preise, Prof. Dr. Johannes Süßmann vom Historischen Institut der Universität Paderborn würdigt die Leistung von Dr. Markus Lauert. Der Preisträger stellt im Vortrag "Wie werden historische Ereignisse gemacht? Matthäus Merians Theatrum Europaeum" seine Arbeit zu der sechsbändigen Veröffentlichung vor. Dieses Werk hat als eine Art der zeitgenössischen Geschichtsschreibung über den Dreißigjährigen Krieg die politischen und militärischen Ereignisse publizistisch verarbeitet und ihnen dadurch erst Wirkung verliehen.

Prof. Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Vorsitzende der Historischen Kommission für Westfalen, führt in die Arbeit von Gisela Möllenhoff und Rita Schlautmann-Overmeyer ein. Die beiden Historikerinnen forschen ehrenamtlich zur jüdischen Lokal- und Regionalgeschichte in Westfalen und engagieren sich in der Biografieforschung zu jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im 20. Jahrhundert. Anschließend tauschen sich die Preisträgerinnen mit Stefan Querl, Leiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel, in einer Gesprächsrunde über ihre Arbeit aus.

Aus der LWL-Pressestelle grüßt Sie herzlich

Markus Fischer

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Historische Kommission für Westfalen

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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