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17.09.26 | Kultur "Echt jetzt?"

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren über künstliche Intelligenz im Bereich Fotografie und Film

Bei der zweitägigen Fachtagung "Echt jetzt?" geht es um ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen rund um den Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Bildproduktion.<br>Foto: LWL

Bei der zweitägigen Fachtagung "Echt jetzt?" geht es um ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen rund um den Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Bildproduktion.
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Münster (lwl). Der Papst im weißen Rapper-Daunenmantel, Donald Trump in Handschellen oder Kate Middleton mit ihren Kindern: Fotografien, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz gemacht wurden und werden, sind allgegenwärtig. Das nicht nur, wenn wir die Zeitung aufschlagen oder im Internet unterwegs sind, sondern auch wenn wir mit dem Handy fotografieren: Künstliche Intelligenz steuert die moderne Handy-Fotografie und verändert die Fotografien direkt bei der Aufnahme sowie bei der nachträglichen Bearbeitung.

Bei der zweitägigen Fachtagung "Echt jetzt? Fotografie/Film und KI/AI" kommen am Donnerstag und Freitag (24./25.9.) im Museum für Kunst und Kultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Dazu gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fotografinnen und Fotografen, Filmschaffende sowie Museums- und Archivfachleute. Im Mittelpunkt stehen ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen rund um den zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Bildproduktion.

"Künstliche Intelligenz wird die Fotografie und den Film nicht ersetzen, aber sie wird sie radikal verändern. Was 'echt' ist und was nicht, können Betrachtende immer schwieriger unterscheiden", so Tagungsorganisatorin Christiane Cantauw von der LWL-Kommission Alltagskulturforschung. "Zwischen neuen kreativen, praktischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten und der dezidierten Kritik, die sich an der Herkunft von Übungsdaten, dem Energieverbrauch, einer möglichen Geschichtsklitterung und anderem festmacht, tut sich ein neues Forschungsfeld auf. Es ist an der Zeit, sich darüber zu informieren und dazu auszutauschen."

Die Fachtagung ist eine Kooperation der Kommission Fotografie der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW) mit der LWL-Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen, dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, dem Ruhr Museum/Zentrum für Fotografie Essen und der Universität Tübingen, Institut für Medienwissenschaft /Zentrum für Medienkompetenz.

Die Tagung, bei der auch interessierte Laien herzlich willkommen sind, findet statt im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10 in Münster. Das Tagungsprogramm ist abrufbar unter: https://www.alltagskultur.lwl.org/de/veranstaltungen. Um Anmeldung bis zum 22. September wird gebeten unter alltagskultur@lwl.org.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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