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31.08.26 | Kultur Tag des offenen Denkmals

LWL öffnet Erbdrostenhof und gibt neue Einblicke ins Landeshaus

Das Landeshaus in Münster entdecken am Tag des offenen Denkmals.<br>Foto: LWL/Thorsten Arendt

Das Landeshaus in Münster entdecken am Tag des offenen Denkmals.
Foto: LWL/Thorsten Arendt
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Westfalen-Lippe/Münster (lwl). Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag (13.9.), lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in zwei Denkmäler in Münster ein. Wer in Münster unterwegs ist, kennt diese Gebäude: Das zentral gelegene Landeshaus ist der Hauptsitz des LWL. Der Erbdrostenhof ist ein barocker Prachtbau, in dem einige Einrichtungen des LWL untergebracht sind.

Ausstellungseröffnung, Glockenturm, Bibliothek und Denkmalgeschichte
Das Landeshaus am Freiherr-vom-Stein-Platz 1 ist ein Gebäudekomplex aus Backsteinbauten mit Sandsteinelementen, Glockenturm und Garagenhof, der seit 2010 unter Denkmalschutz steht. Das LWL-Denkmalfachamt lädt zum Tag des offenen Denkmals in seinen Dienstsitz ein: Besucherinnen und Besucher können den stadtbildprägenden Glockenturm an der Fürstenbergstraße erklimmen und sich auf ein abwechslungsreiches Programm rund um Denkmalschutz und Denkmalpflege freuen.

Passend zum diesjährigen Motto des bundesweiten Tags des offenen Denkmals "Netz-Werke: Denkmale & Infrastruktur" eröffnet das LWL-Denkmalfachamt um 11 Uhr im Lichthof des Landeshauses die Ausstellung "Upgrade! Ressource Industriedenkmal". Zur Eröffnung begrüßt Dr. Simone Meyder, Leiterin des Referats Praktische Denkmalpflege, die Gäste. Anschließend stellt Eva Schulte, LWL-Expertin für technische Kulturdenkmäler in einem Kurzvortrag besondere Beispiele aus Westfalen-Lippe vor und zeigt, wie Denkmäler aus Industrie und Technik neue Nutzungen erhalten können.

Auch die Bibliothek des Denkmalfachamts - die einzige öffentlich zugängliche Fachbibliothek zu Denkmalthemen in Westfalen-Lippe - öffnet am Tag des offenen Denkmals von 12 bis 16 Uhr ihre Türen. Um 13 Uhr lädt Bibliotheksleiterin Sabine Becker zu einer Führung ein und stellt einige besondere Stücke aus dem rund 80.000 Bände umfassenden Bestand vor.

Was hat das Landeshaus mit dem Berliner Olympiastadion zu tun? Dieser Frage geht LWL-Denkmalpflegerin Dr. Anke Kuhrmann unter anderem in ihrem Vortag um 14 Uhr nach und gibt auch beim anschließenden Rundgang Einblicke in die Geschichte des denkmalgeschützten Verwaltungsbaus und seiner Vorgängerbauten.

Während des gesamten Tages können Interessierte mit den Denkmalpflegerinnen und Denkmalpflegern des LWL ins Gespräch kommen und Einblicke in ihre Arbeit erhalten. Ein Büchertisch lädt außerdem zum Stöbern in den aktuellen Publikationen des LWL-Denkmalfachamts ein.

Von 11 bis 16 Uhr ist das Landeshaus für alle Interessierten geöffnet. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Führungen und exklusive Einblicke
Der Erbdrostenhof in der Salzstraße 38 öffnet von 10 bis 17 Uhr. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, den barocken Festsaal des Gebäudes zu besichtigen. Führungen gibt esin der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr. Vor dem Gebäude beantwortet das LWL-Infoteam Fragen rund um den LWL. Ein Ballonkünstler modelliert kostenlos kleine Kunstwerke für die Gäste.



Das Programm im Überblick

Landeshaus


11 Uhr: Ausstellungseröffnung

Begrüßung und Einführung: Dr. Simone Meyder, Leiterin des Referats Praktische Denkmalpflege

Kurzvortrag "Ressource Industriedenkmal - Beispiele aus Westfalen-Lippe": Eva Schulte, LWL-Expertin für technische Kulturdenkmäler

11 bis 16 Uhr: Ausstellung

"Upgrade! Ressource Industriedenkmal - Neue Nutzungen für Industrie und Technik"

11 bis 15.30 Uhr: Aufstieg auf den Glockenturm

12 bis 16 Uhr: Offene Denkmal-Bibliothek

13 Uhr: Bibliotheksführung

mit Sabine Becker, Bibliotheksleiterin

14 Uhr: Vortrag und Rundgang

"Denkmal Landeshaus - Geschichte und Architektur" mit Dr. Anke Kuhrmann, LWL-Denkmalpflegerin



Erbdrostenhof

10 bis 17 Uhr: Besichtigung des Festsaals, LWL-Infomobil, Ballonkünstler

10 bis 16.30 Uhr: Führungen durch das Gebäude

Von der Tankstelle zur Imbissbude: Ein Beispiel aus der Ausstellung "Upgrade! Ressource Industriedenkmal".<br>Foto: LWL/Sabine Niggemann

Von der Tankstelle zur Imbissbude: Ein Beispiel aus der Ausstellung "Upgrade! Ressource Industriedenkmal".
Foto: LWL/Sabine Niggemann

Einblicke in die Denkmal-Bibliothek des LWL am Tag des offenen Denkmals.<br>Foto: LWL/Angelika Brockmann-Peschel

Einblicke in die Denkmal-Bibliothek des LWL am Tag des offenen Denkmals.
Foto: LWL/Angelika Brockmann-Peschel

Blick vom Glockenturm des Landeshauses am Tag des offenen Denkmals.<br>Foto: LWL/Ricarda Bodi

Blick vom Glockenturm des Landeshauses am Tag des offenen Denkmals.
Foto: LWL/Ricarda Bodi

Früher und heute: Vortrag zur Geschichte des Landeshauses am Tag des offenen Denkmals.<br>Fotos: LWL-Medienzentrum für Westfalen

Früher und heute: Vortrag zur Geschichte des Landeshauses am Tag des offenen Denkmals.
Fotos: LWL-Medienzentrum für Westfalen

Früher und heute: Vortrag zur Geschichte des Landeshauses am Tag des offenen Denkmals.<br>Fotos: LWL-Medienzentrum für Westfalen

Früher und heute: Vortrag zur Geschichte des Landeshauses am Tag des offenen Denkmals.
Fotos: LWL-Medienzentrum für Westfalen

Der LWL öffnet am Tag des offenen Denkmals in der Zeit von 10 bis 17 Uhr die Tore des Erbdrostenhofes in Münster für Besucher:innen.<br>Foto: LWL//Philipp Fölting Münsterland e.V.

Der LWL öffnet am Tag des offenen Denkmals in der Zeit von 10 bis 17 Uhr die Tore des Erbdrostenhofes in Münster für Besucher:innen.
Foto: LWL//Philipp Fölting Münsterland e.V.

Hauptstück des Erbdrostenhofes ist der durch den ganzen Mittelbau reichende Festsaal.<br>Foto: LWL

Hauptstück des Erbdrostenhofes ist der durch den ganzen Mittelbau reichende Festsaal.
Foto: LWL

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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