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28.08.26 | Psychiatrie Psychische Widerstandskraft und soziale Teilhabe unterstützen

Neues LWL-Gruppenangebot für junge Erwachsene

Leiten die neue Selbsthilfegruppe in Halle: (v.l.) Rachel Adank, Susanne Viehmeyer (beide LWL) sowie Kathi Stöppler vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Gütersloh.<br>Foto: LWL/Dresmann

Leiten die neue Selbsthilfegruppe in Halle: (v.l.) Rachel Adank, Susanne Viehmeyer (beide LWL) sowie Kathi Stöppler vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Gütersloh.
Foto: LWL/Dresmann
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Halle/Westf. (lwl). Die vergangenen Jahre haben den Alltag vieler Menschen nachhaltig verändert. Gerade für junge Erwachsene kann es weiterhin schwierig sein, nach den Belastungen der Pandemie richtig im Leben Fuß zu fassen. Einsamkeit, fehlende Struktur oder das Gefühl, im Alltag festzustecken, können die psychische Gesundheit und die soziale Teilhabe beeinträchtigen. Das merken die Mitarbeitenden des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Gütersloh und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gleichermaßen.

Genau hier setzt daher ihr neues Gruppenangebot "Stark im Alltag" an. Das gemeinsame Angebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Gütersloh sowie von Tagesklinik und Institutsambulanz am Standort Halle/Westf. des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) richtet sich insbesondere an junge Erwachsene (ab 18 Jahren) und unterstützt sie dabei, ihre psychische Widerstandskraft zu stärken, neue Kontakte zu knüpfen und wieder aktiver am Leben teilzunehmen. Gleichzeitig wird damit eine Lücke in der Selbsthilfe im Nordkreis Gütersloh geschlossen.

"Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Einsamkeit zu überwinden und ihre sozialen Kompetenzen in einem geschützten Rahmen zu trainieren", erklärt Rachel Adank, Sozialarbeiterin in der LWL-Tagesklinik Halle. Sie leitet die Gruppe zusammen mit ihrer Kollegin Susanne Viehmeyer vom LWL und Kathi Stöppler, Mitarbeiterin im Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Gütersloh.

Darüber hinaus geht es darum, die eigene Resilienz zu stärken, den Tagesablauf besser zu strukturieren und Schritt für Schritt wieder mehr Aktivitäten in den Alltag zu integrieren. Auch Selbstfürsorge und Achtsamkeit sind wichtige Bestandteile des Angebots: "Wie schaffe ich es, regelmäßige Vorsorgetermine beim Arzt wahrzunehmen", nennt Susanne Viehmeyer ein Beispiel. Das niedrigschwellige Angebot richtet sich ganz bewusst auch an Menschen, die nicht in irgendeiner Art von psychiatrischer Behandlung sind. "Wir haben den Wunsch, auch Aufnahmen in die psychiatrische Behandlung zu verhindern. Und wenn es dann aber doch nötig ist, ist der Kontakt zu uns bereits hergestellt", führt Susanne Viehmeyer vom LWL aus. Landschaftsverband und Sozialpsychiatrischer Dienst laden aber auch ganz bewusst alle ein, die bereits in Kontakt mit den beiden Institutionen standen, etwa über offene Sprechstunden oder ambulante Angebote.

Zunächst sind 15 Plätze vorgesehen. Das Gruppenangebot findet jeden zweiten Donnerstag von 17 bis 18.30 Uhr in der LWL-Tagesklinik Halle/Westf., Moltkestraße 4a, in Halle statt. Der erste Termin ist am 24. September. Eine Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Um eine Anmeldung unter rachel.adank@lwl.org wird gebeten. Unter gleicher Mailadresse können auch Rückfragen gestellt werden.

Pressekontakt

Anna Brockmeyer, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0151-21845693, annacelina.brockmeyer@lwl.org und Christian Dresmann, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0173-6256489, christian.dresmann@lwl.org

presse@lwl.org

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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