27.08.26 | Kultur LWL-Museen setzen auf LED-Beleuchtung
Foto: LWL/Steinweg
Diese neun LWL-Museen wurden mithilfe einer Förderung umgerüstet: das LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg, das LWL-Museum Ziegelei Lage, das LWL-Museum Textilwerk in Bocholt, das LWL-Museum Glashütte Gernheim, das LWL-Museum für Klosterkultur - Stiftung Kloster Dalheim, das LWL-Römermuseum in Haltern, das LWL-Museum für Naturkunde in Münster, das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne sowie das LWL-Museum Hellerlecht in Detmold.
Die Umstellung bringt neben Nachhaltigkeit mehrere Vorteile im Museumsalltag: LED-Leuchtmittel haben eine deutlich längere Lebensdauer als herkömmliche Lampen. Dadurch reduziert sich der Wartungsaufwand spürbar und der Betrieb der Ausstellungen wird zuverlässiger. Gleichzeitig werden empfindliche Exponate durch die geringere Wärme- und UV-Strahlung der LEDs besser geschützt. Insgesamt profitieren die Ausstellungen zudem von einer flexibleren und gezielteren Beleuchtung.
"Die Umrüstung zeigt, wie unsere Museen nachhaltige Maßnahmen Schritt für Schritt umsetzen", sagt Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin. "So verbinden wir modernen Museumsbetrieb mit Verantwortung für Umwelt und Klima." Weitere LWL-Museen hätten bereits Förderanträge eingereicht oder planten entsprechende Maßnahmen.
Ermöglicht wird der Austausch der Beleuchtung durch ein zusätzliches Budget beim LWL und eine Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.
Hintergrund
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen.
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Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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