04.08.26 | Kultur LWL-Fonds für Professionelle Künste:
Anträge für Wiederaufnahmen im Jahr 2027 ab sofort möglich
Mit der Wiederaufnahmeförderung unterstützt der LWL bereits realisierte Projekte, Ausstellungen und Produktionen der Freien Szene aller Sparten, die erneut und an weiteren Orten in Westfalen-Lippe präsentiert werden. Für Projekte können jährlich Fördermittel von bis zu 15.000 Euro beantragt werden.
Ziel der Förderung ist es, die Nachhaltigkeit in der Freien Szene zu stärken. Denn wenige erfolgreiche Produktionen werden nach ihrer Premiere oder einer kurzen Aufführungs- bzw. Ausstellungsphase erneut gezeigt. Die Wiederaufnahmeförderung ermöglicht es, diese Projekte einem größeren Publikum zugänglich zu machen, neue Spielstätten und Ausstellungsorte zu erschließen sowie Kooperationen innerhalb der Region auszubauen.
Antragsberechtigt sind ausschließlich professionelle Kunst- und Kulturschaffende aller Sparten mit Wohn- und Arbeitssitz in Westfalen-Lippe, bislang unterrepräsentierten Perspektiven sind ausdrücklich willkommen. Neben hoher künstlerischer Qualität ist die Zahlung von Mindesthonoraren eine zentrale Voraussetzung für eine Förderung.
Zur Klärung allgemeiner Fragen und zur Unterstützung bei der Antragstellung bietet der LWL drei Informationsveranstaltungen via Zoom im Internet an:
Freitag, 28. August, 14 - 15 Uhr (Deutsch)
Mittwoch, 9. September, 16 - 17 Uhr (Englisch)
Montag, 21. September, 11 - 12 Uhr (Deutsch)
Eine Anmeldung ist per E-Mail an simone.schiffer@lwl.org möglich. Der Zugangslink wird mit der Bestätigung zugeschickt.
Alle Details zum LWL-Fonds für Professionelle Künste, zu den Antragsunterlagen und den Info-Veranstaltungen im Internet unter https://www.lwl-kultur.de/de/kulturforderung/freie-szene/lwl-fonds-fur-professionelle-kunste/ sowie auf Englisch unter https://www.lwl-kultur.de/de/kulturforderung/freie-szene/lwl-fonds-fur-professionelle-kunste/en/
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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