14.07.26 | Kultur Das Stammlager 326 (VI K) Senne. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg: Forschungsperspektiven und Erinnerungskultur
Senne: Presse-Einladung
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gibt ein neues Buch heraus: "Das Stammlager 326 (VI K) Senne. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg: Forschungsperspektiven und Erinnerungskultur".
Der Band der Reihe "Forschungen zur Regionalgeschichte" des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, entstanden in Kooperation mit dem Förderverein Stalag 326 (VI K) Senne e.V. und dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V., behandelt erstmals zusammenfassend die vier zentralen Themenbereiche der Geschichte des Lagers: Quellen und Forschungsperspektiven, Lagertopographie, Kriegsgefangenschaft sowie Geschichtspolitik und Erinnerungskultur.
Der Band will einen Beitrag zu weiterführenden historischen Forschungen und deren geschichtspolitischen Vermittlung über die bedrückenden Schicksale der Gefangenen leisten, über ihren Einsatz als Zwangsarbeiter in der Rüstungsindustrie und in der Landwirtschaft. Alle Aspekte der historischen Forschung und Vermittlung werden ausführlich behandelt. Wir laden Sie ein zum
Pressegespräch zum neuen Sammelband
"Das Stammlager 326 (VI K) Senne. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg: Forschungsperspektiven und Erinnerungskultur"
am Dienstag, 21. Juli, 15 Uhr
auf dem Gelände der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne, Lippstädter Weg 26, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Gespräch auch im Livestream: https://youtube.com/live/DtN5YqRpQZc?feature=share
Ihre Gesprächspartner sind
Oliver Nickel, Leiter der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne,
Prof. Dr. Malte Thießen, Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte,
Prof. Dr. Peter Fäßler, Historisches Institut der Universität Paderborn
Dr. Andreas Neuwöhner, Kurator der Städtischen Museen Paderborn, Direktor des Vereins für Geschichte und Altertumskunde, Abt. Paderborn
Dr. Falk Pingel, bis 2009 stellvertretender Direktor des Georg-Eckert-Instituts, Braunschweig
Dr. Marcus Weidner, LWL-Institut für Regionalgeschichte
Achtung Redaktionen:
Da sich das Gedenkstättengelände auf dem Gelände des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen befindet, ist eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 16. Juli, erforderlich. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an unter presse@lwl.org
Ihre Fragen können Sie vor und während des Gesprächs gern per E-Mail an (susanne.kneer@lwl.org) stellen.
Pressekontakt
Susanne Kneer, Projektkoordination "Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne", LWL-Kulturabteilung, Tel: +49 251 591-7331, E-Mail: susanne.kneer@lwl.org
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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