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10.07.26 | Psychiatrie LWL-Klinik Herten stellt "stationsäquivalente Behandlung" sowie ambulante Notfallversorgung vor

Ärztlicher Direktor Dr. Ralf Hanswillemenke eröffnet die Fortbildungsreihe 2026 in der LWL-Klinik Herten.<br>Bild: LWL/Dietmar Wäsche

Ärztlicher Direktor Dr. Ralf Hanswillemenke eröffnet die Fortbildungsreihe 2026 in der LWL-Klinik Herten.
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Herten (lwl). Für psychisch erkrankte Menschen, für die ein stationärer Klinikaufenthalt nicht möglich ist, oder für akute seelische Leiden, die dringend ambulant behandlungsbedürftig sind, hält die LWL-Klinik Herten für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin neue Angebote bereit. Im Rahmen der diesjährigen Fortbildungsreihe werden diese Angebote am Mittwoch (15.7.) vorgestellt, Thema: "Neue Köpfe, neue Angebote: Stationsäquivalente Behandlung und die ambulante Notfallversorgung der LWL-Klinik Herten".

Moderiert wird die Veranstaltung durch den Ärztlichen Direktor Dr. Ralf Hanswillemenke und die stellvertretende Ärztliche Direktorin Dr. Stephanie van der Kemp. Referentinnen sind Oberärztin Dr. Jana Schulte-Ostermann und Oberarzt Dr. Eike Zeschel.

Die "stationsäquivalente Behandlung", kurz: StäB steht für eine moderne Behandlungsform, bei der Betroffene eine psychiatrische Behandlung zuhause erfahren. Die StäB kommt einer stationären Versorgung gleich.

Hiervon profitieren insbesondere Menschen mit Angst- und Zwangsstörungen, Menschen zu Beginn von dementiellen Prozessen oder Personengruppen, die aufgrund ihrer häuslichen Situation (Betreuung von kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, aber auch Haustieren) einer erforderlichen stationären Behandlung gegenüber nicht ausreichend offen wären. Diesen und anderen Patientengruppen kommt künftig das stationsäquivalente Behandlungsangebot zugute.

Der Vortrag von Oberärztin Schulte-Ostermann beinhaltet die Rahmenbedingungen einschließlich Aufnahme in das StäB-Programm, die Behandlung im häuslichen Umwelt sowie die Vorstellung des Behandlungsteams. Im zweiten Teil der Fortbildungsveranstaltung stellt Oberarzt Zeschel die ambulante psychiatrische Notfallversorgung der Patient:innen im Kreis Recklinghausen vor. In Zeiten einer ausgedünnten Facharztversorgung wenden sich Erkrankte zunehmend direkt an die Klinik und hoffen hier auf unmittelbare Hilfe.

Eingeladen sind neben medizinischen und therapeutischen Fachleuten auch interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Veranstaltungsort der Fortbildung am 15. Juli, 17.15 Uhr bis 19 Uhr, ist der Barocksaal im Schloss der LWL-Klinik Herten, Im Schloßpark 20. Der Eintritt ist frei. Um eine telefonische Voranmeldung wird gebeten, Tel. 02366 802-5102.

Oberärztin Dr. Jana Schulte-Ostermann ist gemeinsam mit Oberarzt Sascha Becker verantwortlich für die "Stationsäquivalente Behandlung (StäB)" der LWL-Klinik Herten.<br>Bild: LWL/Dietmar Wäsche

Oberärztin Dr. Jana Schulte-Ostermann ist gemeinsam mit Oberarzt Sascha Becker verantwortlich für die "Stationsäquivalente Behandlung (StäB)" der LWL-Klinik Herten.
Bild: LWL/Dietmar Wäsche

Dr. Stephanie van der Kemp ist stellvertretende Ärztliche Direktorin der LWL-Klinik Herten und leitet die Psychiatrische Institutsambulanz. Oberarzt Dr. Eike Zeschel ist in der Ambulanz verantwortlich für die zentrale Notfallversorgung.<br>Bild: LWL/Dietmar Wäsche

Dr. Stephanie van der Kemp ist stellvertretende Ärztliche Direktorin der LWL-Klinik Herten und leitet die Psychiatrische Institutsambulanz. Oberarzt Dr. Eike Zeschel ist in der Ambulanz verantwortlich für die zentrale Notfallversorgung.
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Pressekontakt

Rosa Sommer, LWL-Universitätsklinikum Bochum, Telefon: 015140635802, rosa.sommer@lwl.org

presse@lwl.org

LWL-Klinik Herten

Im Schloßpark 20 45699 Herten Karte und Routenplaner

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