02.07.26 | Kultur Perspektiven der Nachhaltigkeit - Brücken der Kreativität
Neue Ausstellung im LWL-Museum Henrichshütte
Kunst vor Industriekulisse: Künstlerinnen aus Marokko und dem Ruhrgebiet stellen ihre Arbeiten ab dem 4. Juli in der Henrichshütte in Hattingen aus.
Foto: LWL / Dirk Grun
Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Die Künstlerinnen beschäftigen sich in Einzel- und Gemeinschafts-Arbeiten mit Themen wie Klimagerechtigkeit, Gleichstellung, Ressourcen, soziale Teilhabe oder nachhaltigem Konsum. "Brücken der Kreativität" will den interkulturellen Dialog durch künstlerische Perspektiven fördern. Dabei sollen weibliche Positionen im zeitgenössischen Kunst-Kontext sichtbar werden. Mit "Brücken der Kreativität" verbindet sich die Hoffnung auf ein tragfähiges Netzwerk, das zwischen den beteiligten Kunstszenen wächst. Nach Ausstellungen in Fès werden nun in Hattingen weiterentwickelte Werke präsentiert.
Mit Unterstützung von: Produzentengalerie Alte Seifenfabrik Bochum, Association Le Cameleon Des Arts, Cultural Center Les Étoiles De La Médina, Mohamed Kacimi Art Gallery sowie zahlreiche Kunstvereine in Fès und im Ruhrgebiet.
Eröffnung
Bei der Eröffnung am Samstag (4.7.) begrüßt Dr. Christian Schulze Pellengahr, Vorsitzender des LWL-Kulturausschusses, die Gäste. Nach einem Grußwort von Melanie Witte-Lonsing, Bürgermeisterin der Stadt Hattingen, führt Kulturpublizistin Dr. Jutta Höfel in die Ausstellung ein. Auf dem Programm steht außerdem eine Performance mit Stefanie Kamrath. Gäste sind willkommen. Der Eintritt ist frei.
Matinée
Bei einer öffentlichen Matinée am Sonntag (5.7.) um 11 Uhr gibt es einen Vortrag zum Thema "Malerei von Frauen in Marokko" von Khadija Madani Alaoui (Universität Sidi Mohamed Ben Abdellah, Fès, Marokko). Parallel bietet Künstlerin Sara Atrach einen Workshop für Kinder bis zwölf Jahren an, die mit Formen eine Fantasiewelt erschaffen können.
Großformatige Werke der Ausstellung "Perspektiven der Nachhaltigkeit" in der Gebläsehalle der Henrichshütte.
Foto: LWL / Dirk Grun
Pressekontakt
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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