02.07.26 | Kultur Nachbarschaftstreffen im Arbeitergarten der Zeche Hannover
Erinnerungen teilen, Geschichten erzählen und gemeinsam Zeit verbringen
Unter dem Dach der ehemaligen Ställe im Arbeitergarten der Zeche Hannover können Interessierte beim Nachbarschaftstreffen gemütlich beisammensitzen und Erinnerungen austauschen.
Foto: LWL / Philipp Harms
An einer Wäscheleine zeigen Fotos vergangene Zeiten und laden zum Anschauen, Erinnern und Erzählen ein. Auch alte Alltagsgegenstände regen zum Austausch an. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, persönliche Erinnerungsstücke mitzubringen - beispielsweise Fotos, Kleidungsstücke oder andere Gegenstände, die eine persönliche Geschichte erzählen. "Gemeinsam sollen Erinnerungen lebendig werden und neue Begegnungen entstehen", erklärt Museumsleiterin Carolin Freitag. Passend zum Jahr des Akkordeons 2026 sorgt das Akkordeon-Ensemble Ruhr mit stimmungsvoller Musik für die passende Atmosphäre. Zur Stärkung gibt es unter dem Motto "Stulle und Pulle" Schnittchen und Getränke.
Beim zweiten Nachbarschaftstreffen wird am 20. September im Arbeitergarten Gemüse geschnibbelt und ein Eintopf gekocht. Während das Essen für alle Teilnehmenden köchelt, bleibt Zeit für Gespräche über den Alltag von früher. Welche Gerichte wurden in der Familie gekocht? Welche Rezepte sind in Erinnerung geblieben? Und welche Geschichten verbinden sich mit dem gemeinsamen Essen? Eine besondere Rolle werden alte Schürzen spielen, die weiteren Anlass zu Gesprächen bieten.
Beide Veranstaltungen werden gemeinsam mit Barbara Neumann und Gerd Ruhmann ausgerichtet und sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist der Arbeitergarten des LWL-Museum Zeche Hannover, Am Rübenkamp 4-8, 44793 Bochum.
Pressekontakt
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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