01.07.26 | Kultur Faszination Insekten
Das Wochenende im LWL-Museum Zeche Hannover
Rund um die Zeche Hannover finden Insekten wie diese Biene ideale Lebensräume.
Foto: LWL / Klaus Rieboldt
Am Samstag (4.7.) können Interessierte um 15 Uhr bei der Tour "Kohle, Koks, Konsumanstalt" in die Geschichte der Region eintauchen. Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Um diese und weitere Fragen geht es beim rund zweistündigen Rundgang auf den Spuren der Industrialisierung Hordels. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.
Am Sonntag (5.7.) um 16 Uhr startet ein Rundgang mit dem Titel "Faszination Insekten". Ein Experte von der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet leitet den ca. drei km langen Rundgang um die Zeche Hannover, erkundet gemeinsam mit den Teilnehmenden Lebensräume, bestimmt Insekten und erläutert ihre Lebensweise. Die Führung ist teils nicht barrierefrei, festes Schuhwerk wird empfohlen. Treffpunkt ist der Museumsparkplatz. Die Veranstaltung dauert rund zwei Stunden und ist kostenfrei. Ebenfalls am Sonntag finden um 12 und 15 Uhr die Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Das Museum und die Sonderausstellung "Weg der Kohle - Fotografien von Khalil Noé Döring" sowie die Outdoor-Ausstellung "Großstadt Wildnis" ist Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Im Kinderbergwerk "Zeche Knirps" können Kinder am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zwischen 11 und 18 Uhr selbst zu Bergleuten werden und den Betriebsablauf einer Zeche unter- und über Tage spielerisch kennenlernen.
Pressekontakt
Christiane Spänhoff, LWL-Museum, Tel. 0231 6961-127 Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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