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01.07.26 | Kultur Erzählcafés zu 200 Jahren Glasturmgeschichte

LWL-Museum sucht Geschichten und Erinnerungsstücke

Der Gernheimer Glasturm wird in diesem Jahr 200 Jahre alt.<br>Foto: LWL / Peter Hübbe

Der Gernheimer Glasturm wird in diesem Jahr 200 Jahre alt.
Foto: LWL / Peter Hübbe
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Petershagen (lwl). Seit 200 Jahren ist er aus Gernheim nicht mehr wegzudenken: der historische Kegelturm. 1826 gebaut als Produktionsstätte für die Glashütte Gernheim, war es das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die vor 50 Jahren das Erbe der Glashüttenzeit wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rückten. Im Herbst eröffnet das Museum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Petershagen eine Sonderausstellung zum Jubiläum des Turmes und sucht dafür nun Objekte und Geschichten der letzten 200 Jahre. Im Rahmen von Erzählcafés sollen Erinnerungen rund um den Turm der Glashütte Gernheim ausgetauscht werden. Das erste findet am Mittwoch (8.7.) von 15 bis 17 Uhr statt.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den letzten 75 Jahren der Geschichte des Turmes: zwischen Verfall, bürgerlichem Engagement und Anfängen der musealen Betrachtungen, bis zum heutigen Herzstück des Museums. In vier Erzählcafés können bei einem Kaffee oder Tee in entspannter Atmosphäre Erinnerungen geteilt und gesammelt werden. Auch ist das Museum an (alten) Fundstücken rund um die Glashütte Gernheim interessiert. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine vorherige Anmeldung wird gebeten unter glashuette-gernheim-anmeldung@lwl.org oder telefonisch unter 05707 9311-213 (Mo - Fr 8 - 12 Uhr).

Termine
Mi, 8.7., 15 -17 Uhr
Sa, 8.8., 11 - 15 Uhr
So, 13.9.,13 - 14.30 Uhr
So, 15.11., 11 - 14 Uhr

Pressekontakt

Dr. Carolin Krämer, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Tel. 05707-9311-235 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235

presse@lwl.org

LWL-Museum Glashütte Gernheim

Gernheim 12 32469 Petershagen-Ovenstädt Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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