26.06.26 | Kultur "Stalag 326 als 'Mitmach'-Gedenkstätte. Partizipation - Kooperation - Innovation"
Bielefeld: Presse-Einladung
Das "Stalag 326 (VI K)" in Stukenbrock-Senne, einem Ortsteil der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh, war in den Jahren 1941 bis 1945 mit mehr als 300.000 Inhaftierten zentraler Bestandteil eines Lagersystems für Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg. Heute befindet sich auf dem Gelände die "Gedenkstätte Stalag 326", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), das Land NRW, acht kommunale Partner:innen und der "Förderverein Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) e.V." zu einem überregionalen und internationalen Erinnerungsort weiterentwickeln möchten.
Am kommenden Freitag, 3. Juli, tauschen sich Jugendliche, Forschende der Uni Bielefeld und Lehrkräfte für Geschichte mit Christoph Herkströter vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte darüber aus, wie aktive Teilhabe der Zivilgesellschaft in der zukünftigen Gedenkstätte gelingen kann. Wir laden Sie ein zur
Podiumsdiskussion
"Stalag 326 als 'Mitmach'-Gedenkstätte. Partizipation - Kooperation - Innovation"
am Freitag, 3. Juli, 16.15 bis 17.45 Uhr
in der Volkshochschule Bielefeld, Ravensberger Park 1, Murnau-Saal.
Die Podiumsdiskussion startet mit einem Grußwort der LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Prof. Dr. Peter Fäßler, der Zeitgeschichte an der Universität Paderborn lehrt, führt in das Thema ein und moderiert die Diskussionsrunde.
Gesprächsgrundlage bildet der kürzlich erschienene Sammelband "Das Stammlager 326 (VI K) Senne. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg: Forschungsperspektiven und Erinnerungskultur". Der Band der Reihe "Forschungen zur Regionalgeschichte" des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte behandelt erstmals zusammenfassend die vier zentralen Themenbereiche der Geschichte des Lagers: Quellen und Forschungsperspektiven, Lagertopographie, Kriegsgefangenschaft sowie Geschichtspolitik und Erinnerungskultur.
Achtung Redaktionen: Nutzen Sie gern die Einladung für Ihre Zielgruppe gern auch als Terminhinweis zu der frei zugänglichen Veranstaltung.
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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