24.06.26 | Kultur "Extraschicht" zur Industriekultur am Standort Herne
Zauberei, Jazz, Kulinarik, Comedy und mehr
Die Töpferscheibe von Töpfer-Meister Thomas Benirschke stand den ganzen Abend nicht still.
Foto: LWL / Malte Hömberg
Das LWL-Museum lädt zur diesjährigen Nacht der Industriekultur nicht nur Besuchende ein, sondern auch einen musikalischen Eisverkäufer, Zauberer, Quiz-Moderatoren, "gemüsikalische Schwestern" und eine echte "Ruhrpottschnauze". Ob in der Dauerausstellung inmitten von 250.000 Jahren westfälischer Geschichte, im Foyer, in der aktuellen Sonderausstellung "Mahlzeit" oder draußen unter dem nächtlichen Himmel: Überall ist etwas los. Es gibt auch Currywurst.
Neben Spezialführungen durch die Sonder- und Dauerausstellung können die Gäste eine Zauber-Show erleben, der Ruhrpottschnauze Timo durch die Dauerausstellung folgen und Live-Musik genießen. Kreativ wird es beim Zaubertöpfern, während die Spielestationen des Spielezentrums Herne und ein Quiz mit Gewinnen für Unterhaltung sorgen. "Currykultur" kredenzt Getränke, Wurst und Veganes, "Eismann Skottys" Spezialität ist - Jazz, und natürlich Eis. Der "Ruhrpott-Kiosk" auf dem Außengelände ist die richtige Adresse für den kleinen Heißhunger auf eine gemischte Tüte.
Das Programm
"Ob Zeitreise durch eine viertel Million Jahre Menschheitsgeschichte, Currywurst, Zaubershow oder Live-Auftritte: Das Programm der Extraschicht 2026 verbindet Industriekultur mit kultureller Vielfalt", erklärt Dr. Michael Lagers, wissenschaftlicher Referent für Museumspädagogik. Er hat das Programm im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zusammengestellt.
Zu jeder halben Stunde bieten geführte Rundgänge eine Spurensuche zu den Ursprüngen des gemeinsamen Essens: Die aktuelle Sonderausstellung "Mahlzeit" macht Appetit. Welche Bedeutung hat Essen und das gemeinsam Speisen in der Gesellschaft, früher wie heute? Welche verschiedenen Esstraditionen gab es durch die Zeiten, und wie haben sie sich bis heute verändert? Dieser und weiteren Fragen gehen die Museumsguides gemeinsam mit ihren Teilnehmenden nach.
Appetit machen auch die "Zucchini-Sistaz" in der Zeit von 18.15 bis 21.15 Uhr auf der Bühne in der Dauerausstellung. Dreistimmig, mit Netzstrümpfen und falschen Wimpern entführen die Schwestern in die goldene Ära des Swing.
Wer die Ausstellung bodenständiger genießen möchte, kommt mit "Ruhrpottschnauze" und Timo auf seine Kosten. Er führt durch die als Ausgrabungslandschaft konzipierte Schau der westfälischen Archäologie, vorbei an besonderen Exponaten, Hologramm-Vitrinen und Geistern der Vergangenheit, erweckt durch moderne Tchnik (Augmented Reality).
Eine Übersicht über die Veranstaltungen steht hier im Internet: https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/de/veranstaltungen/extraschicht/ .
Tickets zur "ExtraSchicht" sind im Vorverkauf für 22 Euro (Ermäßigungen möglich) und an der Tageskasse erhältlich. Nähere Infos im Internet unter: https://www.extraschicht.de/tickets/.
Programm im LWL-Museum für Archäologie und Kultur
Außengelände
18 bis 22.30 Uhr: Großspiele mit dem Spielzentrum Herne
18 bis 24 Uhr: Drehe das Glücksrad!
18 bis 23 Uhr: Jazz und Eis mit Eismann Skotty
18 bis 1 Uhr: Ruhrpott-Kiosk
Dauerausstellung
20 und 22 Uhr: Führung "Ruhrpottschnauze" mit Timo
22.30, 23 und 23.30 Uhr: Highlight-Führung 250.000 Jahre Menschheitsgeschichte
18.15 und 21.15 Uhr: Zucchini-Sistaz
19 und 20.30 Uhr: Zaubershow mit Schmitz Backes
Sonderausstellung
11 Führungen von 18.30 bis 1 Uhr
24 Uhr: Führung "Ruhrpottschnauze" mit Timo
Foyer
19:30, 22 und 23 Uhr: Dalli Klick - Die Quiz-Show mit Kai
18 bis 23 Uhr: Zaubertöpfern mit Thomas Benirschke
Mehr Infos: https://www.lwl-landesmuseum-herne.de
LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0
Bei der neuen Erlebnis-Führung "Ruhrpottschnauze" erzählt Archäologe und Museumsschmied Timo Reichelt in Ruhrpottmanier und ohne Schnörkel Anekdoten aus 250.000 Jahren Menschheitsgeschichte.
Foto: LWL / Malte Hömberg
Zauberschow zum Staunen und Lachen mit Schmitz-Backes, ein Höhepunkt zur ExtraSchicht 2026 im LWL-Museum.
Abbildung: Schmitz-Backes
Zucchini-Sistaz: entführen in der Dauerausstellung in die goldene Ära des Swing.
Foto: Harald Hoffmann
Pressekontakt
Dr. Carolin Steimer, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
LWL-Museum für Archäologie und Kultur Herne
Westfälisches LandesmuseumEuropaplatz 1 44623 Herne Karte und Routenplaner
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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