22.06.26 | Psychiatrie Vortragsreihe des LWL-Zentrums für Altersmedizin zum Thema Sturzprävention
Die Expertinnen in Sachen Sturzprävention (v.l.) Katja Veldboer und Lisa Damian.
Foto: LWL/Brockmeyer/Dresmann
Die Gesundheitsgespräche standen dieses Mal ganz im Zeichen der Sturzprävention. Mehr als 70 Besucherinnen und Besucher füllten die Stuhlreihen beim jüngsten Vortrag "Sturzprävention und Reduktion von Sturzangst - Was können wir tun?". Katja Veldboer, ANP, und Lisa Damian, Gesundheits- und Krankenpflegerin, informierten anschaulich über mögliche Risiken im Zusammenhang mit Stürzen im Alter und zeigten zugleich alltagsnahe Möglichkeiten zur Vorbeugung. Im Mittelpunkt standen dabei einfache, aber wirkungsvolle Übungen zum Muskelerhalt sowie zur Verbesserung von Stabilität und Balance.
Besonders hob Katja Veldboer hervor, dass sich nach einem (Beinahe-)Sturz häufig eine ausgeprägte Sturzangst entwickelt, die wiederum zu Unsicherheit, Schonverhalten und einem weiteren Abbau der körperlichen Leistungsfähigkeit führen kann. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, wurden praktische Übungen vorgestellt, die gezielt Kraft und Vertrauen in die eigene Beweglichkeit stärken. Die sportlichen Übungen zur Sturzprävention werden in der Geriatrischen Tagesklinik des Zentrums für Altersmedizin im LWL-Klinikum täglich angeboten. Sie sind fester Bestandteil des Behandlungskonzepts und tragen dazu bei, dass ältere Patientinnen und Patienten nach einem Sturz, etwa mit Frakturen oder anderen Verletzungen, deutlich besser wieder mobil werden und schneller in ihren Alltag zurückfinden. Gleichzeitig wird das Risiko eines erneuten Sturzes verringert.
Ein besonderer Vorteil: Die Übungen lassen sich unkompliziert auch zu Hause durchführen. Alle Teilnehmenden erhielten dazu ein Begleitheft mit leicht verständlichen Anleitungen, sodass das Training eigenständig fortgesetzt werden kann. Alles, was dafür benötigt wird, ist ein stabiler Stuhl und festes Schuhwerk.
Nach einer Sommerpause findet das nächste Gesundheitsgespräch am 16.9. um 17 Uhr statt. Bernd Meißnest, Chefarzt der Gerontopsychiatrie, geht in seinem Vortrag "Eine Frage der Haltung - Gesundheit und Lebensfreude im Alter" auf Strategien und und Hilfsmittel ein, welche helfen im Alter den individuellen Alltag mit mehr Freude zu erleben und aktiv zu gestalten.
Die Vorträge sind für alle Interessierten offen und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist jeweils die Gerontopsychiatrische Tagesklinik, Haus 07, EG, Buxelstraße 50, 33334 Gütersloh. Der Zugang über den großen Parkplatz an der Buxelstraße ist barrierefrei möglich.
Programm:
16.9.2026 | 17 Uhr - 18Uhr
Eine Frage der Haltung - Gesundheit und Lebensfreude im Alter
Bernd Meißnest | Chefarzt Gerontopsychiatrie
18.11.2026 | 17 Uhr - 18 Uhr
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Bärbel Dreisewerd | Aromaexpertin
Gemeinsam sportlich aktiv zur Sturzprävention bei den Gesundheitsgesprächen des LWL-Zentrums für Altersmedizin.Foto: LWL/Brockmeyer/Dresmann
Pressekontakt
Anna Brockmeyer, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0151-21845693, annacelina.brockmeyer@lwl.org und Christian Dresmann, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0173-6256489, christian.dresmann@lwl.org
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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