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17.06.26 | Jugend und Schule Mit großem Engagement und viel Herzblut

"Partizipation und Demokratie fördern" Jugendliche präsentieren ihre Projekte im LWL-Landeshaus

Kinder, Jugendliche, Fachkräfte der Jugendarbeit und kommunalpolitisch Verantwortliche sind im Rahmen des Abschlussfachtages zum Programm "Partizipation und Demokratie fördern" im Landeshaus Münster zusammengekommen. Vorgestellt wurden dabei zahlreiche Projekte.<br>Foto: Zahov Media/ Filip Zahov

Kinder, Jugendliche, Fachkräfte der Jugendarbeit und kommunalpolitisch Verantwortliche sind im Rahmen des Abschlussfachtages zum Programm "Partizipation und Demokratie fördern" im Landeshaus Münster zusammengekommen. Vorgestellt wurden dabei zahlreiche Projekte.
Foto: Zahov Media/ Filip Zahov
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Hinweis für Redaktionen: Die Projekte aus Büren, Münster, Recklinghausen, Ahaus, Herne, Coesfeld, Dortmund, Hattingen, Gevelsberg, Hemer, Rheine, Telgte, Sendenhorst, Steinfurt, Greven, Unna und Recke werden unten kurz vorgestellt.

Münster (lwl).
Mit einem gemeinsamen Abschlussfachtag im LWL-Landeshaus in Münster neigt sich das aktuelle Förderjahr für das Programm "Partizipation und Demokratie fördern" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) seinem Ende zu. Kinder, Jugendliche, Fachkräfte der Jugendarbeit und kommunalpolitisch Verantwortliche kamen zusammen, um die Ergebnisse ihrer Projekte vorzustellen und auf ein Jahr voller Beteiligung und demokratischer Mitgestaltung zurückzublicken.

"Ihr könnt heute zeigen, mit wie viel Engagement und Herzblut ihr eure Projekte geplant und umgesetzt habt", eröffnete Mareile Kalscheuer vom LWL-Landesjugendamt Westfalen die Veranstaltung. Im aktuellen Förderjahr stehen, wie bereits im Vorjahr, insbesondere Projekte im Fokus, die sich gegen den zunehmenden Antisemitismus und Rassismus wenden und sich aktiv für ein respektvolles Miteinander und gegen Diskriminierung einsetzen. Gemeinsam mit kommunalpolitischen Akteur:innen brachten junge Menschen ihre Perspektiven ein, diskutierten Herausforderungen vor Ort und entwickelten Ideen für ein respektvolles Zusammenleben in ihren Kommunen.

"Die geförderten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie viel Engagement, Kreativität und Veränderungskraft junge Menschen mitbringen. Besonders in Zeiten politischer Herausforderungen sind die Stimmen und Perspektiven junger Menschen nicht nur wertvoll, sondern auch entscheidend für eine positive gesellschaftliche Entwicklung", betont Kalscheuer. Das LWL-Förderprogramm ist ein wichtiger Baustein für die demokratische Beteiligung junger Menschen in Westfalen-Lippe.

Die Vorbereitungen für den nächsten Förderjahrgang laufen bereits. Er startet im September und setzt die Arbeit der vergangenen Jahre fort. Das LWL-Förderprogramm feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag mit einem offiziellen Festakt. Den Teilnehmenden der diesjährigen Abschlussveranstaltung wurde bereits ein besonderes Rahmenprogramm geboten - inklusive kleinen Jubiläumsgeschenken und Food-Truck. "Als Dank an alle Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, die die Projekte begleitet haben, an die Menschen in der Kommunalpolitik, die das Gespräch mit euch gesucht haben und besonders auch an die Kinder und Jugendlichen für ihr Engagement und ihre Beteiligung. Das ist ein toller Beitrag für gelebte Demokratie vor Ort", sagt Yousra Mansouri, Fachberaterin beim LWL.


Hintergrund
Das Förderprogramm "Partizipation und Demokratie fördern" wird vom LWL-Landesjugendamt Westfalen organisiert. Ziel ist es, den Dialog zwischen jungen Menschen und Kommunalpolitik zu stärken und demokratische Beteiligung vor Ort zu fördern. Die Vielfalt an Ideen ist dabei Programm: Die Erfahrungen aus bereits geförderten Projekten zeigen, dass es kein universelles Beteiligungsformat gibt, das in jeder Kommune gleichermaßen erfolgreich ist. Stattdessen erproben die Projekte passende Ansätze für die jeweilige Situation vor Ort und entwickeln diese gemeinsam mit den Jugendlichen weiter, um die Interessen junger Menschen wirksam einzubringen.

Die geförderten Projekte werden fachlich durch die Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung NRW begleitet. Gemeinsame Fachtage, Beratung und Vernetzung sind feste Bestandteile des Programms. Der Abschlussfachtag ist ein zentraler Bestandteil des Förderprogramms. Er bietet Raum für Projektpräsentationen, Austausch und Vernetzung sowie die Möglichkeit, die erreichten Erfolge, gesammelten Erfahrungen und das Engagement aller Beteiligten gemeinsam zu würdigen.



Die vom LWL geförderten Projekte im Überblick:

"Büren - Burg - Berlin - Ein gemeinsamer Weg gegen Rassismus"

Büren: Das Projekt setzt auf jugendliche Partizipation durch die aktive Auseinandersetzung mit der (lokalen) Geschichte während der NS-Zeit. Gemeinsam erarbeiten die Jugendlichen ein grundlegendes Verständnis von Demokratie, Vielfalt und Gleichheit, um dem anhaltenden Alltagsrassismus entgegenzuwirken. Federführend ist dabei der Jugendbeirat.

"Besser zusammen - Wünsche an die Zukunft Social Impact Jugendgruppe"
Münster: Die Teilnehmer:innen setzen sich in regelmäßigen Treffen mit Themen wie Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung, Nachhaltigkeit, Vielfalt und Demokratie auseinander. Das Projekt soll niedrigschwellige Zugänge zu kommunalen Strukturen schaffen und damit junge Stimmen sichtbar machen.

"Cube4: For Respect, against racism!"
Recklinghausen: "Cube4" ist ein mobiler Würfel mit vier gestaltbaren Seiten, auf denen Haltungen gegen Antisemitismus und Rassismus kreativ zum Ausdruck kommen. Der wetterfeste Würfel wird an wechselnden Orten der Stadt aufgestellt und fungiert als sichtbares Statement gegen Antisemitismus und Rassismus. Der Dialog mit der Kommunalpolitik soll niedrigschwellig über begleitende Veranstaltungen wie z.B. Aktionstage, moderierte Gesprächsrunden, Stadtteilgespräche und Workshops öffentlich begleitet werden.

"your future, your voice" - Demokratie durch Mit-Bestimmung gestalten
Ahaus: Das Projekt möchte Jugendlichen ermöglichen, sich aktiv und dauerhaft mit ihren politischen Anliegen einzubringen und mit Kommunalpolitiker:innen in Austausch zu treten. In Workshops und Themenwerkstätten setzen sich die Teilnehmenden mit Themen wie demokratischer Bildung und Mitbestimmung, Antisemitismus und Rassismus auf kommunaler Ebene, Barrierefreiheit, Diversität, Nachhaltigkeit und Beteiligung auseinander. Zum Abschluss formulieren sie Handlungsempfehlungen, die unter anderem dem Jugendhilfeausschuss präsentiert werden.

"Mit uns musst DU planen"
Herne: Kinder und Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren sollen mittels konkreter Projekte an die politische Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse herangeführt und daran beteiligt werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist neben der Erlernung von Partizipationsmöglichkeiten ein Besuch im Anne-Frank-Haus und die Auseinandersetzung mit Themen wie Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung, Teilhabe und Erinnerungskultur. Alltagsrassismus im Hier und Jetzt und daraus resultierende Zielsetzungen sollen gemeinsam mit Politik besprochen werden.

"AntiRa-Scouts Coesfeld, Jugend macht Meinung"
Coesfeld: Jugendliche aus den Berufskollegs sollen freiwillig und außerschulisch zu Multiplikator:innen gegen Rassismus ausgebildet und dazu befähigt werden, sich aktiv in politische Diskurse einzubringen. Sie entwickeln eigene Bildungsformate, setzen sich mit Themen wie Alltagsrassismus, Antisemitismus, Demokratie und Medienkompetenz auseinander und gestalten kreative Aktionen sowie Dialoge mit Kommunalpolitik.

"Dortmund durch unsere Augen - wir bestimmen mit!"
Dortmund: Ziel des Projekts ist es, Antiziganismus (eine Form von Rassismus, der sich gegen Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze richtet) entgegenzuwirken. Das Projekt möchte einen Beitrag dazu leisten, dass die Zielgruppe der zehn- bis 16-jährigen Roma und Romnja aus Dortmund niedrigschwellig dazu befähigt wird, ihre politischen Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen, ihre Bedürfnisse zu äußern und ihr Lebensumfeld mitzugestalten.

"Jugend gestaltet Stadt: "What's up with the new JUPA?" - Mitbestimmung und Dialog in Hattingen
Hattingen: Das Projekt fördert die Beteiligung junger Menschen in Hattingen durch kreative Mitgestaltung und direkten Austausch mit der Kommunalpolitik. Geplant sind Workshops zur Raumgestaltung und öffentlichen Kunst, Dialogformate wie "Grill die Politik", in denen Jugendliche und Politiker:innen in einen Austausch kommen und in einem Wettbewerb gegeneinander antreten. Im Mittelpunkt des Projekts stehen Themen wie Mitbestimmung, Selbstwirksamkeit, Demokratiebildung, Vielfalt, Antisemitismus und Rassismus.

"Fair.Play.Demokratie - Für ein friedvolles Miteinander im Sport"
Dortmund: Das Projekt richtet sich an Jugendliche in Dortmund und rückt jüdische Perspektiven im Sport in den Mittelpunkt. In Workshops und Dialogformaten setzen sich die Teilnehmenden mit Antisemitismus und Rassismus im Sport und Alltag auseinander, machen jüdische Sportlerinnen und Sportler mit ihren historischen Biografien aus Dortmund sichtbar, reflektieren die Frage, was Antisemitismus im Sport heute bedeutet, und treten in einen Politiktalk mit Vertreter:innen aus Kommunalpolitik, Sport, jüdischer Gemeinde und Zivilgesellschaft. Entstehen sollen unter anderem eine selbst erstellte mobile Ausstellung, eine Interviewreihe, kreative Erinnerungsaktionen vor Sportstätten sowie eine TikTok-Kampagne.

"Bilder der Vielfalt - Unsere Stimmen gegen Rassismus"
Gevelsberg: Ziel des Projekts ist es, junge Menschen (insbesondere auch mit Fluchterfahrung oder Migrationsgeschichte) für Rassismus in seinen vielfältigen Formen zu sensibilisieren und ihnen Raum zu geben, eigene Erfahrungen und Perspektiven kreativ auszudrücken. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Designstudio gestalten sie individuelle Leinwände - mit Fotos, Comics, Zeichnungen oder Malerei - und bringen so ihre Themen in die Öffentlichkeit und Kommunalpolitik ein.

"Hemer zeigt, was verbindet - gegen Hass und Ausgrenzung"
Hemer: Jugendliche in Hemer setzen sich mit den Themen Antisemitismus und Rassismus auseinander. Im Rahmen eines Fotoprojekts halten sie mit Analogkameras eine Woche lang Motive fest, die für sie Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt symbolisieren. Die entstandenen Collagen werden zum 81. Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag VI a, das sich in Hemer befindet, öffentlich präsentiert. Ein begleitender Fachtag im Jugend- und Kulturzentrum Hemer informiert rund 200 Schüler:innen über rechtsextreme Ideologien, Symbolik und Strategien - unter anderem durch den Vortrag eines ehemaligen Rechtsextremisten. Den Abschluss bildet ein Austausch mit Lokalpolitiker:innen, bei dem Jugendliche ihre Fragen stellen und diskutieren können, wie Rassismus und Antisemitismus in Hemer bekämpft werden können.

"Gemeinsam stark - Miteinander für Demokratie"
Rheine: In verschiedenen Formaten setzen sich die Teilnehmenden mit Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und demokratischen Strukturen auseinander. Diese Formate sind Exkursionen, Workshops, ein Besuch eines Escape-Rooms zum Thema "demokratische Prozesse", eine gemeinsame Kunst-/Graffitiaktion, eine theaterpädagogische Umsetzung zur Zivilcourage oder der Besuch einer Ratssitzung. Ziel ist es, kommunalpolitische Prozesse und handelnde Personen kennenzulernen, den Dialog auf Augenhöhe zu fördern und junge Menschen zu politischer Teilhabe zu ermutigen.

"Vielfalt im Dialog - Jugendliche gegen Antisemitismus und Rassismus"
Telgte: Im Rahmen eines Videoprojekts dokumentieren Jugendliche ihre Perspektiven und Erfahrungen zu den Themen Antisemitismus und Rassismus. In einem Dialog mit Kommunalpolitikern präsentieren sie ihre Anliegen und Ideen zur Förderung von Demokratie und Toleranz. Ein Video soll als kreatives Medium genutzt werden, um die Botschaften der Jugendlichen in der Öffentlichkeit zu verbreiten und ein Bewusstsein für die Gefahren von Diskriminierung zu schaffen.

"Plenum Jugendbeteiligung - Keimzelle demokratischer Mitbestimmung in der Stadt Sendenhorst"
Sendenhorst: Das Projekt setzt auf die strukturelle Neuaufstellung von Jugendbeteiligung unter direkter Mitwirkung junger Menschen. Im Mittelpunkt steht ein paritätisch besetztes Beteiligungsplenum aus Jugendlichen und Erwachsenen (u.⿯a. aus Politik, Schulsozialarbeit, Verwaltung und Fachkräften des Amtes für Jugend und Bildung des Kreises Warendorf), das methodisch begleitet wird und als "Keimzelle" einer neuen Beteiligungskultur dient. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden ein langfristiges, praxisnahes Beteiligungskonzept, das in der Lebenswelt junger Menschen verankert ist, wobei ein prozessorientierter Ansatz konkrete, umsetzbare Handlungsoptionen hervorbringt.

"10 Punkte für Dortmund"
Dortmund: Das Projekt stärkt das politische Engagement junger Menschen und macht ihre Anliegen sichtbar. Jugendliche, die bereits durch frühere Beteiligungsformate politisches Interesse entwickelt haben, setzen sich in Workshops tiefergehend mit politischen Prozessen auseinander. Ihre Wünsche und Forderungen werden in Fotos und Videos ausgedrückt, die in verschiedenen Stadtteilen entstehen. In einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Kommunalpolitiker:innen werden diese Beiträge aufgegriffen. Auch für Jugendliche, die im Hintergrund teilnehmen möchten, bestehen Beteiligungsmöglichkeiten. Sprachliche Hürden und Unsicherheiten werden gezielt abgebaut, um allen eine Stimme im politischen Diskurs zu geben.

"Jugendgerechte Kommunikation - Vorfeldarbeit der Partizipation"
Steinfurt: Das Projekt bereitet die partizipative Neukonzeption eines Angebots der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vor. Junge Menschen werden aktiv einbezogen und in ihren Kommunikationsfähigkeiten gestärkt. Im Rahmen eines Kickerturniers treten sie mit Kommunalpolitiker in den Austausch und erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie politische Anliegen einzubringen. Aufbauend auf einer Jugendkonferenz soll der Dialog mit der Politik fortgeführt werden, um die Umsetzung jugendrelevanter Themen nachzuverfolgen und die Beteiligung junger Menschen nachhaltig zu stärken.

"Jugend gestaltet Greven - Miteintscheiden statt zusehen"
Greven: Ziel des Projekts ist es, Jugendlichen die Gründung eines Jugendvertretungsgremiums zu ermöglichen, in dem jugendrelevante Themen diskutiert, Politiker:innen beraten und eigene Projekte umgesetzt werden. Das Projekt reagiert auf geringe Jugendbeteiligung und das damit verbundene Gefühl von Ohnmacht, indem konkrete Mitgestaltungsmöglichkeiten geschaffen werden. Es unterstützt den Aufbau eines festen Jugendbeteiligungsformats, fördert demokratische Kompetenzen, schafft Dialogstrukturen und ermöglicht die Umsetzung eigener Projekte mit eigenem Budget.

"Limo in der Limo - Einsteigen. Mitreden."
Unna: Jugendliche im Alter von zehn bis 17 Jahren kommen in einem ungewöhnlichen Rahmen direkt mit Kommunalpolitiker:innen ins Gespräch- während einer Fahrt in einer Stretchlimousine. In vorbereitenden Workshops entwickeln sie ihre Anliegen, erarbeiten Gesprächsstrategien und gewinnen an Sicherheit. Bei einer gemeinsamen Limonade diskutieren sie politische Themen, stellen Fragen, äußern ihre Anliegen und erhalten Einblicke in kommunalpolitische Prozesse. Ein professionell begleiteter Film dokumentiert die Erfahrungen der Jugendlichen und Politiker:innen, um politische Teilhabe sichtbar und erlebbar zu machen.

"Gemeinsam stark! Demokratie verstehen, schützen und nutzen"
Dortmund: Das Projekt vermittelt jungen Menschen zwischen 14 und 16 Jahren die Bedeutung und den Wert von Demokratie und sensibilisiert sie für deren Fragilität. Besonders angesprochen sind schulmüde und schulverweigernde Jugendliche, die oft politisch desinteressiert oder fehlinformiert sind. Geplant sind unter anderem die Stärkung der Medienkompetenz (kritischer Umgang mit Fake News) und persönliche Gespräche mit Lokal- und Kommunalpolitiker:innen, um Politik für die Jugendlichen greifbar und erlebbar zu machen.

"Aufbau eines Jugendparlaments in der Gemeinde Recke"
Recke: Das Projekt gründet ein Jugendparlament, um jungen Menschen zwischen zwölf und 21 Jahren Mitbestimmung, politische Bildung und aktive Beteiligung an demokratischen Prozessen zu ermöglichen. Durch Veranstaltungen, Aktionstage, Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden mit Kommunalpolitiker:innen werden die Jugendlichen praxisnah auf ihre Rolle vorbereitet. Mentor:innen begleiten sie und vermitteln Inhalte zu Demokratie, Wahlen und dem politischen System

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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