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15.06.26 | Kultur Feierliche Übergabe eines unbekannten Briefs Annette von Droste-Hülshoffs

Münster: Presse-Einladung

Guten Tag liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein unbekannter Brief von Annette von Droste-Hülshoff zieht ins Westfälische Literaturarchiv ein. Das Droste-Forum e.V. hat den Brief in Kooperation mit der Droste-Forschungsstelle der Literaturkommission für Westfalen bei einer Auktion ersteigert und stellt ihn dem Westfälischen Literaturarchiv als Dauerleihgabe zur Verfügung. Großzügige Förderung kam von der Kunststiftung NRW.

Annette von Droste-Hülshoff schrieb diesen Brief an "Mein lieb Herz" - jemanden, der ihr sehr am Herzen lag. Bisher war der Brief völlig unbekannt. Er ist nirgends verzeichnet oder veröffentlicht. Die Forschung hat ihn nie gesehen. Bei einer so gut erforschten Autorin wie Droste ist es ein außerordentliches Ereignis, dass nach mehr als 150 Jahren ein unbekannter Brief auftaucht. Doch wer ist das "lieb Herz", an das sich Drostes Brief richtet? In welcher Beziehung steht die Droste zu diesem Menschen? Was hat es mit der düsteren Vorahnung der schwangeren Burgherrin auf Burg Hülshoff auf sich, die glaubt, bei der Geburt ihres elften Kindes sterben zu müssen? Und warum blieb der Brief bis heute unbekannt?

Wenn Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, Antworten auf diese Fragen suchen, laden wir Sie herzlich ein zur

feierlichen Übergabe eines unbekannten Briefs Annette von Droste-Hülshoffs

am Montag, 22. Juni 2026, um 14 Uhr

im Festsaal des Erbdrostenhofs, Salzstraße 38 in Münster


LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger präsentiert den Brief in Anwesenheit von Bürgermeisterin Angela Stähler zusammen mit Professor Dr. Dr. Thomas Sternberg, Präsident der Kunststiftung NRW, Jan Valk, Leiter des Bereichs Literatur der Kunststiftung NRW, Dr. Jochen Grywatsch, dem Vorsitzenden des Droste-Forums, Professor Dr. Stefan Höppner, Geschäftsführer der Literaturkommission für Westfalen, Dr. Anke Kramer, Leiterin der Droste-Forschungsstelle bei der Literaturkommission, und Dr. Arnold Otto, Referatsleiter des LWL-Archivamts für Westfalen. Danach ab 15 Uhr besteht für die eingeladenen Gäste die Möglichkeit zur Besichtigung des Briefs und zum geselligen Beisammensein.

Beste Grüße aus der LWL-Pressestelle,

Markus Fischer

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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