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15.06.26 | Jugend und Schule 75 Jahre Kinder- und Jugendförderplan NRW:

Fachtag würdigt starke Jugendförderung und blickt in die Zukunft - Landesjugendämter unterstützen Jugendämter und Träger in der Jugendförderung vor Ort

Nils Kleibing (v.l./NRW-Kinder- und Jugendministerium), LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers, Jürgen Schaltmann, Verena Schäffer, (beide NRW-Kinder und Jugendministerium) und LVR-Jugenddezernent Knut Dannat.<br>Foto:LWL/Pia Tönges

Nils Kleibing (v.l./NRW-Kinder- und Jugendministerium), LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers, Jürgen Schaltmann, Verena Schäffer, (beide NRW-Kinder und Jugendministerium) und LVR-Jugenddezernent Knut Dannat.
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Düsseldorf (lwl). Mit einem gemeinsamen Fachtag unter dem Motto "Deine Zukunft ist unser Plan" haben die beiden Landesjugendämter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) gemeinsam mit dem NRW-Kinder- und Jugendministerium jetzt in Düsseldorf das 75-jährige Bestehen des Kinder- und Jugendförderplans NRW (KJFP) gefeiert. Im Rhein Riff auf dem Areal Böhler kamen Fachkräfte, freie und öffentliche Trägervertretungen, Ehrenamtliche sowie Akteur:innen aus Politik, Verwaltung und Jugendhilfe zusammen, um auf die Entwicklung der Kinder- und Jugendförderung in Nordrhein-Westfalen zurückzublicken und aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.

Seit 75 Jahren ist der Kinder- und Jugendförderplan das zentrale Instrument des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes. Er schafft wichtige Voraussetzungen für Chancengerechtigkeit, Teilhabe und Mitwirkung junger Menschen und reagiert kontinuierlich auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Themen wie Diversität, Resilienz und Partizipation haben dabei in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen - auch durch die Impulse junger Menschen selbst.

Im Mittelpunkt des Fachtages standen die Fragen nach den Bedarfen junger Menschen in Zeiten gesellschaftlicher Krisen, wachsender Unsicherheiten und zunehmender Angriffe auf demokratische Werte sowie die Rolle der Akteur:innen der Jugendförderung bei der Stärkung von Teilhabe, Demokratiebildung und sozialem Zusammenhalt. Das LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe und das LVR-Landesjugendamt Rheinland hoben in diesem Zusammenhang die zentrale Bedeutung der freien und öffentlichen Träger hervor, die die Angebote in den vielen Handlungsfeldern der Jugendförderung mit großem Engagement und hoher fachlicher Qualität vor Ort umsetzen. Durch ihre Arbeit schaffen sie Räume für Begegnung, Beteiligung und persönliche Entwicklung und leisten einen wichtigen Beitrag für junge Menschen in Nordrhein-Westfalen.

Als zentrale Partner des Landes begleiten die beiden Landesjugendämter die Förderung im Rahmen des KJFP administrativ und fachlich. Sie beraten und unterstützen freie und öffentliche Träger bei der Antragstellung, stellen die Fördermittel bereit und übernehmen eine wichtige Vermittlungsfunktion zwischen Ministerium, Kommunen und Trägerlandschaft. Finanzielle Förderung, fachliche Begleitung und Qualitätsentwicklung, unter anderem durch ein breites Fortbildungsangebot, liegen hier "in einer Hand" und können gut aufeinander abgestimmt werden. "Mit dem 75. Jubiläum des Kinder- und Jugendförderplans des Landes NRW feiern wir die beeindruckende Geschichte einer zuverlässigen Förderung der Kinder und Jugendarbeit in NRW. Das heißt zugleich 75 Jahre Chancen, Teilhabe und Mitwirkung für Kinder und Jugendliche", sagte LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers. "Die freien und öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe stehen für eine starke und vielfältige Jugendförderung und tragen mit ihrem Engagement zu einer lebendigen Demokratie bei. Das Land Nordrhein-Westfalen schafft mit dem KJFP Zuverlässigkeit und die notwendigen Rahmenbedingungen für diese wichtige Arbeit. Die Kolleginnen und Kollegen in den Landesjugendämtern unterstützen dabei, Ideen in echte Chancen für junge Menschen zu verwandeln"

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden neben fachlichen Impulsen und Diskussionen auch Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung.

LVR-Jugenddezernent Knut Dannat (v.l.) und LWL-Jugenddezernentin Birgit Western im Gespräch mit Lasse Pelz und Efsa Baran (beide Sprecher:innen Team Kinder- und Jugendrat NRW)  sowie Staatssekretär Lorenz Bahr.<br>Foto: LWL/Pia Tönges

LVR-Jugenddezernent Knut Dannat (v.l.) und LWL-Jugenddezernentin Birgit Western im Gespräch mit Lasse Pelz und Efsa Baran (beide Sprecher:innen Team Kinder- und Jugendrat NRW) sowie Staatssekretär Lorenz Bahr.
Foto: LWL/Pia Tönges

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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