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19.06.26 | Kultur Silent-Disco, Steampunk und Wassershow

Die "ExtraSchicht" in den LWL-Museen für Industriekultur

Tanzen in der Sommernacht: Auf der Zeche Zollern in Dortmund herrscht bei der ExtraSchicht Festivalatmosphäre.<br>Foto: RTG / Julius Gnoth

Tanzen in der Sommernacht: Auf der Zeche Zollern in Dortmund herrscht bei der ExtraSchicht Festivalatmosphäre.
Foto: RTG / Julius Gnoth
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Dortmund/Bochum/Hattingen/Waltrop (lwl). Am Samstag (27.6.) feiert das Ruhrgebiet erneut seine Industriekultur. Die "ExtraSchicht" findet an 40 Spielorten statt und macht historische Industrieanlagen für eine Nacht zu Orten voller Licht, Musik und besonderen Entdeckungen. Auch vier Museen für Industriekultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind dabei. In Dortmund, Bochum, Hattingen und Waltrop stehen zwischen 18 und 2 Uhr vielfältige Angebote auf dem Programm: von Live-Musik über eine Silent-Disco bis hin zu spektakulären Wasser- und Feuershows.

Auf der Zeche Zollern in Dortmund herrscht Festivalatmosphäre. Unter dem Motto "Die lange Nacht der Lieblingshits" spielen drei Livebands aktuelle Songs und Allzeit-Hits, unter anderem von Ed Sheeran, Harry Styles und Taylor Swift. Die passenden Accessoires entstehen an DIY-Ständen auf dem Außengelände. In der Maschinenhalle lädt eine Silent-Disco zum Tanzen mit Kopfhörern ein. Den krönenden Abschluss bildet zu späterer Stunde eine spektakuläre Feuershow, die die historische Industriekulisse effektvoll in Szene setzt.

Auf der Zeche Hannover in Bochum trifft Industriekultur auf Steampunk. Ein Markt mit fantasievollem Zubehör für die Freunde der Szene, Walkacts, Lesungen und Shows stehen im Zeichen des Genres, das Zukunftsideen mit der Epoche der industriellen Revolution verbindet. Kinder können sich mit "Professor Gundolf von Breytenstein" an verschiedenen Zeitreise-Prüfungen versuchen. Livemusik und Comedy ergänzen das Angebot. Zum Abschluss des Abends steht eine Steampunk-Feuershow auf dem Programm.

In der Henrichshütte in Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) steht der Abend unter dem Motto "WasserFest: Wo Wasser Geschichte schreibt". Licht- und Klanginstallationen setzen die historische Industriekulisse den gesamten Abend über neu in Szene. Verschiedene Walkacts, Live-Musik, Improtheater und Mitmachaktionen laden zum Verweilen ein. Höhepunkt der Nacht ist eine Show mit Wasserfontänen, untermalt von Licht und Musik (Start 21.30 Uhr und Mitternacht).

Wasser ist auch das zentrale Element im Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen). Der Abend steht hier unter dem Motto "Volle Kraft voraus" und bietet Führungen durch das Museum und die Sonderausstellung "Von hier nach dort. Unterwegs mit Kompass und Navi!", Livemusik und Kanaltouren mit dem historischen Dampfer "Nixe" sowie dem Fahrgastschiff "Henrichenburg II" an. Höhepunkt des Abends ist die Wassershow "Flames of Water", die ab 22.30 Uhr halbstündlich am Oberwasser beginnt.

Alle Informationen sowie Tickets unter https://extraschicht.de.

Walkacts gehören wieder zu den Hinguckern bei der ExtraSchicht auf der Henrichshütte in Hattingen.<br>Foto: LWL / Frauke Kreutzmann

Walkacts gehören wieder zu den Hinguckern bei der ExtraSchicht auf der Henrichshütte in Hattingen.
Foto: LWL / Frauke Kreutzmann

Die Show "Flames of Water" taucht Hebewerk und Kanal in ein besonderes Licht.<br>Foto: LWL / Annette Hudemann

Die Show "Flames of Water" taucht Hebewerk und Kanal in ein besonderes Licht.
Foto: LWL / Annette Hudemann

Steampunk trifft Industriekultur auf der Zeche Hannover in Bochum. Auch futuristische Wesen mischen sich unter die Gäste der ExtraSchicht.<br>Foto: LWL / Karin Hessmann

Steampunk trifft Industriekultur auf der Zeche Hannover in Bochum. Auch futuristische Wesen mischen sich unter die Gäste der ExtraSchicht.
Foto: LWL / Karin Hessmann

Pressekontakt

Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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