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03.06.26 | Kultur Die Natur im Wald - Aufruf zum Beobachten

Idyllischer Bachlauf im Teutoburger Wald.<br>Foto: LWL/Steinweg

Idyllischer Bachlauf im Teutoburger Wald.
Foto: LWL/Steinweg
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Münster (lwl). Im Juni ist der Wald voller Leben - ein guter Zeitpunkt, um die Artenvielfalt in Münster zu entdecken und eigene Naturbeobachtungen zu melden. Das LWL-Museum für Naturkunde ruft zusammen mit der Naturbeobachtungsplattform Observation.org und regionalen Partnern dazu auf, Funde im Internet über Observation.org oder die Smartphone-App "ObsIdentify" fotografisch zu melden und einzutragen. Die Meldungen fließen in den Wettbewerb "Arten-Olympiade 2026" ein. Mitmachen können alle, die die Natur vor der eigenen Haustür erforschen möchten - das ganze Jahr über.

Pflanzen blühen, Insekten summen, Vögel ziehen ihre Jungen groß: Wälder können extrem vielfältig sein. Unterschiedliche Waldtypen können Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten bieten. Als Biodiversitäts-Hotspots sind tropische Regenwälder ganz weit vorne aber auch die heimischen Wälder bieten ein Bündel an Funktionen: Sie bieten Lebensraum, schützen den Boden, reinigen Wasser und wirken als Kohlenstoffspeicher. Den Menschen dienen Wälder als Erholungsorte oder zum Beispiel zur Holzproduktion.

Wer mehr über die Natur und Artenvielfalt in den Wäldern erfahren möchte, kann im Rahmen der LWL-Artenakademie die Gehölzbiodiversität im Naturschutzgebiet Am Bagno - Buchenberg am 13. Juni mit Dr. Felix Althoff erkunden oder an einer nächtlichen Exkursion mit Michael Hewing am 19. Juni teilnehmen.

Unterstützt wird die Artenakademie durch eine Spende der Stiftung der Sparda-Bank Münster.

Mehr Infos zur Artenakademie: https://www.artenakademie.lwl.org

Hintergrund

Wer im Jahr 2026 die meisten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland entdeckt, wird sich im Rahmen der bürgerwissenschaftlichen "Arten-Olympiade 2026" zeigen, zu der das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu Jahresanfang aufgerufen hat. Ob Pilz, Pflanze, oder Tier - die Mitmachaktion für Naturinteressierte lädt das ganze Jahr über ein, Naturbeobachtungen auf der internationalen Plattform Observation.org und in der Smartphone-App "ObsIdentify" zu teilen. Zu den Partnern der Arten-Olympiade gehören unter anderem das Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung und angewandte Ökologie der Universität Münster (CIBRA): https://www.uni-muenster.de/CIBRA/

Für Interessierte stehen Informationen zu dem Projekt "Arten-Olympiade 2026" auf der Internetseite bereit: https://www.arten-olympiade.lwl.org | https://www.bioblitze.lwl.org

Mehr Infos zur Artenakademie: https://www.artenakademie.lwl.org

Teilnehmende finden ihre Ergebnisse in der App ObsIdentify und Interessierte finden die Ergebnisse der Aufrufe auf Stadt-Ebene hier:

https://observation.org/bioblitz/categories/d-landkreise-und-kreisfreie-stadte-2026/

Fragen an:

germany@observation.org

Wälder - die "grüne Lunge" unserer Erde.<br>Foto: Jan Ole Kriegs

Wälder - die "grüne Lunge" unserer Erde.
Foto: Jan Ole Kriegs

Die Kronen der Bäume bieten Schutz für zahlreiche Vögel und deren Brut.<br>Foto: Jan Ole Kriegs

Die Kronen der Bäume bieten Schutz für zahlreiche Vögel und deren Brut.
Foto: Jan Ole Kriegs

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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