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29.05.26 | Maßregelvollzug Queere Lebensgeschichten aus ländlichen Regionen

Wanderausstellung in der Kantine der LWL-Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem zu sehen

Stemwede (lwl). Wie ist es, als queere Person auf dem Land zu leben? Wie läuft ein Coming-out ab und wie reagieren die Menschen aus dem Umfeld? Antworten darauf mit eindrucksvollen Einblicken gibt die Wanderausstellung "Feldwege zum Coming - out". Sie ist vom 3. Juni bis 23. Juni in der Kantine der LWL-Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem (Haldemer Straße 79, Stemwede) des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu sehen. Auf Roll-ups werden zwölf queere Lebensgeschichten aus dem ländlichen Raum porträtiert - mit persönlichen Geschichten, Bildern und Zitaten. Über einen QR-Code gelangen die Betrachtenden zu bewegenden Audio-Interviews - von verletzend bis bestärkend.

"Die Ausstellung lädt zum Zuhören und Nachdenken ein - und vor allem auch, die eigene Perspektive zu erweitern und Vorurteile zu hinterfragen", sagt Heike Bening, Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen der LWL-Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem. Sie hat die Wanderausstellung nach Haldem geholt. Queeres Leben sei heute in größeren Städten ganz selbstverständlich sichtbar, aber auf dem Land bleibe es oftmals immer noch eher im Verborgenen, so Bening.  Zur Ausstellungseröffnung am 3. Juni von 11 bis 13.30 Uhr wird für das leibliche Wohl gegen Gebühr gesorgt. Der Eintritt ist frei. Nach der Ausstellungseröffnung wird um Anmeldung gebeten unter Heike.Bening@lwl.org oder unter Telefon 05474-692810. Besucher:innen müssen einen Personalausweis vorlegen.

Die Ausstellung "Feldwege zum Coming-out" ist ein Projekt von blick*, der Landesfachstelle zur Förderung von LSBTIQ*-Strukturen im ländlichen Raum und lädt dazu ein, in die Lebenswelten anderer Menschen einzutauchen - und vielleicht auch die eigene Perspektive zu erweitern.

Pressekontakt

Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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