28.05.26 | Kultur Blick in die grüne Zukunft der RUB
Führung bei den Tagen der Gärten und Parks
Querforen der Ruhr-Universität Bochum von oben.
Foto: LWL/Angelika Brockmann-Peschel
Die Freianlagen der Universität stammen aus den 1970er-Jahren und wurden vom Landschaftsarchitekten Georg Penker entworfen. Seine Idee: ein naturnaher Gegenpol zur markanten Architektur - mit heimischen Pflanzen und großzügigen Freiflächen als grüne Rückzugsorte.
Heute stehen die Anlagen vor neuen Herausforderungen. Ziel ist es, die ursprüngliche Gestaltung Penkers wieder stärker erlebbar zu machen und verloren gegangene Strukturen behutsam zu rekonstruieren. Gleichzeitig gilt es, die Anlagen an heutige Anforderungen wie Klimawandel, Naturschutz und veränderte Nutzungen anzupassen. Ein neues Entwicklungskonzept zeigt, wie sich Denkmalpflege und Zukunftsfähigkeit miteinander verbinden lassen. Die Führung gibt Einblicke in diese Planungen und erklärt sie anschaulich vor Ort.
Termin: Samstag, 13. Juni 2026, 14 Uhr
Treffpunkt: vor der Gaststätte Q-West im Querforum West
Hintergrund: Tage der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe
Rund 250 private Gärten und öffentliche Parks in ganz Westfalen-Lippe öffnen am 13. und 14. Juni ihre Türen. Sie bieten Führungen und Gespräche, praxisnahe Ideen zum Nachahmen sowie besondere Einblicke und Begegnungen. Das diesjährige Fokusthema "Wertvolles Wasser" rückt ein Element in den Mittelpunkt, das die Garten- und Parklandschaften prägt wie kaum ein anderes.
Das komplette Programm, alle Veranstaltungen und Tourenvorschläge unter:
https://www.gaerten-in-westfalen.de
Grüner Rückzugsort: Querforen der Ruhr-Universität Bochum.
Foto: Steinmeier
Großzügige Freiflächen: Die Querforen der Ruhr-Universität Bochum.
Foto: Steinmeier
Erholung auf dem Campus: Die Querforen im Jahr 1983.
Foto: Stadt Bochum
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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