22.05.26 | Psychiatrie LWL-Behandlungszentrum West in Salzkotten feiert zehnjähriges Bestehen
Norbert Menke (M.) war einer von mehreren Festrednern im Rahmen der Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des Behandlungszentrums West der Klinik Paderborn des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Das Foto zeigt den stellv. Bürgermeister der Stadt Salzkotten eingerahmt von Kerstin Albrecht, pflegerische Leitung, und Mohamed Gomaa, ärztliche Leitung der LWL-Einrichtung in Salzkotten.
Foto: LWL/Sallermann
2016 eröffnet, ist das Angebot mit Ambulanz und Tagesklinik als "Klinik ohne Bett" heute längst fester Bestandteil der regionalen Versorgung. Im Fokus steht eine alltagsnahe Behandlung, die psychiatrisch-medizinische, psychotherapeutische und soziale Aspekte miteinander verbindet. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem eines: Hilfe in erreichbarer Nähe, ohne stationären Aufenthalt. Anlaufstelle dafür ist das moderne eigens errichtete Gebäude samt Garten an der Straße An der Burg. Hier ist auch die zum Behandlungszentrum mit seinen 20 Tagesklinischen Plätzen gehörende Institutsambulanz beheimatet. Alleine in der Ambulanz wurden im ersten Quartal dieses Jahres 637 Patient:innen aus dem Kreis Paderborn behandelt.
Neben Privatdozentin Dr. Christine Norra, Ärztliche Direktorin der LWL-Klinik Paderborn, richteten sich auch Hermann Gemke vom LWL-PsychiatrieVerbund Westfalen, der Landrat des Kreises Paderborn, Christoph Rüther, sowie Norbert Menke, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Salzkotten, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BZW Salzkotten und gratulierten zum Jubiläum. Sie stellten die wichtige Arbeit für die Menschen der Stadt und des Kreises Paderborn heraus. Durch die Veranstaltung führte Jan Hendrik Unger, Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Paderborn, an welche das Behandlungszentrum organisatorisch angegliedert ist.
Das Jubiläum wurde genutzt, um auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zurückzublicken und gleichzeitig aktuelle Themen in den Blick zu nehmen, etwa den Umgang mit Einsamkeit als immer mehr in den Vordergrund tretenden gesundheitlichen Risikofaktor. Auch ein Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre durfte nicht fehlen.
Am Nachmittag hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit die Klinik zu besichtigen und an Führungen mit den 20 in Salzkotten beschäftigten Mitarbeitenden teilzunehmen. Unter den Gästen waren neben ehemaligen Patient:innen auch viele Kolleg:innen aus dem psychosozialen Netzwerk des Behandlungszentrums sowie Vertreter der politischen Fraktionen aus Stadt, Kreis und der LWL-Landschaftsversammlung.
Pressekontakt
Anna Brockmeyer, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0151-21845693, annacelina.brockmeyer@lwl.org und Christian Dresmann, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0173-6256489, christian.dresmann@lwl.org
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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