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22.05.26 | Kultur "Glocken-Spiel und Heavy Metal" Klanginstallation "Metallophon im LWL-Freilichtmuseum Hagen eröffnet

100 klingende Fundstücke, Geräuschwerkzeuge und wiederbelebter Instrumentenschrott werden zur Installation "Metallophon".<br>Foto: LWL/ Heike Wippermann

100 klingende Fundstücke, Geräuschwerkzeuge und wiederbelebter Instrumentenschrott werden zur Installation "Metallophon".
Foto: LWL/ Heike Wippermann
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Hagen (lwl). 14 interaktive Klanginstallationen bringen noch bis zum 31. Oktober im LWL-Freilichtmuseum Hagen eine Sinfonie der besonderen Art zu Gehör: Die Besucher:innen können in der Verzinkerei hinter dem Zinkwalzwerk bei der Ausstellung "Glocken-Spiel und Heavy Metal" des Mobile-Musik-Museums mitspielen und komponieren.

Die Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen Musik, Metall und den Handwerken im Mäckingerbachtal. Denn ob Eisen, Zink oder Messing - Metalle gibt es an vielen Stellen im Freilichtmuseum. Sie werden geschmiedet, gewalzt oder gegossen. Als Scheiben, Glocken oder Topfdeckel tauchen sie in der Installation auf und lassen von sich hören. Fein aufeinander abgestimmt entfaltet sich aus den metallischen Tönen ein einmaliges Klangerlebnis. Wer genau hinhört, erlauscht überraschende Unterschiede zwischen den Tönen einer dünnen und einer dicken Platte aus Stahl.

Ein Sammelsurium vom Schrottplatz sowie fein gestimmte Röhrenglocken und Scheiben laden ein zum uneingeschränkten Musikmachen mit metallischen Tönen und Geräuschen. 100 klingende Fundstücke, Geräuschwerkzeuge und wiederbelebter Instrumentenschrott verführen Menschen ab zwei Jahren zum ausgelassenen Spiel mit metallischen Tönen und Geräuschen. Mit dabei: Felgengongs, gestimmte Kuhglocken, Bremsscheiben-Gamelan, Radkappenschlagzeug, Klingelklavier, Röhrenglocken, Ringschlüssel-Metallophon, Topfdeckelpyramide, Röhrenglocken, Kanistergongs, und Ölwannen.

Viele Recyclingteile geben Anregungen, selbst Musikinstrumente zu bauen. Nebenbei können die Besucher:innen Erfahrungen mit den physikalischen Grundlagen von Schwingungen und Material machen: Dabei geht es darum, den Unterschied von Klang und Geräusch zu hören, Schwingungsknotenpunkte zu ertasten und den Einfluss von Materialdicke, Durchmesser und Länge auf die Tonhöhe zu entdecken.

Hintergrund

Das Mobile Musik Museum möchte Mut zum Musikmachen vermitteln. Es wurde vor über 30 Jahren von Michael Bradke gegründet. Seine 100 großen interaktiven Klang-Skulpturen und Open-Air-Klangspielplätze haben in über 60 Ausstellungen in Museen und Science Centern rund um die Welt Kinder und Erwachsene zum Spiel mit Geräuschen und Klängen verführt. Das Mobile Musik Museum hat in Europa, Neuseeland, Abu Dhabi, Israel und Moskau Station gemacht. So erreicht das Museum auch ohne festes Haus jedes Jahr mehrere 100.000 Besucher:innen. Im Sommer touren Wasser-Orchester, Klang-Kanal und das riesige Metallofon deutschlandweit zu Festivals und Familientagen. Depot, Werkstatt und Büro befinden sich in Düsseldorf. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Museums ist der fachübergreifende Einsatz von Musik in Bezug zu Themen wie Mathematik, Physik, Kunst und Instrumentenbau aus Alltagsmaterialien.

100 klingende Fundstücke, Geräuschwerkzeuge und wiederbelebter Instrumentenschrott werden zur Installation "Metallophon".<br>Foto: LWL/ Heike Wippermann

100 klingende Fundstücke, Geräuschwerkzeuge und wiederbelebter Instrumentenschrott werden zur Installation "Metallophon".
Foto: LWL/ Heike Wippermann

100 klingende Fundstücke, Geräuschwerkzeuge und wiederbelebter Instrumentenschrott werden zur Installation "Metallophon".<br>Foto: LWL/ Heike Wippermann

100 klingende Fundstücke, Geräuschwerkzeuge und wiederbelebter Instrumentenschrott werden zur Installation "Metallophon".
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Menschen ab zwei Jahren können mitspielen und komponieren.<br>Foto: LWL/ Heike Wippermann

Menschen ab zwei Jahren können mitspielen und komponieren.
Foto: LWL/ Heike Wippermann

Die Klanginstallation ist in der Verzinkerei hinter dem Zinkwalzwerk aufgebaut.<br>Foto: LWL/ Heike Wippermann

Die Klanginstallation ist in der Verzinkerei hinter dem Zinkwalzwerk aufgebaut.
Foto: LWL/ Heike Wippermann

Pressekontakt

Marie Hangebrauck, LWL-Freilichtmuseum Hagen, Telefon: 02331 7807113 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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58091 Hagen-Selbecke Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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