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20.05.26 | Der LWL Forensik-Beiräte in Westfalen: "Brückenbauer zwischen forensischen Kliniken und Bevölkerung"

LWL bedankt sich zum bundesweiten "Ehrentag" (23.5.) bei Mitgliedern

Die gesamte Bildunterschrift finden Sie unten im Pressetext.<br>Foto: LWL/Bütow

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Westfalen-Lippe/Münster (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat sich zum ersten bundesweiten "Ehrentag" (23.5.) bei den ehrenamtlichen Mitgliedern der Beiräte an den forensischen Kliniken des LWL bedankt. Der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Georg Lunemann: "Sie als Beiratsmitglieder sind Brückenbauer zwischen unseren Klinken und der Bevölkerung, denn Sie tragen durch Ihr ehrenamtliches Engagement dazu bei, dass das Verständnis der Öffentlichkeit für die Aufgaben der forensischen Einrichtungen gefördert wird. Sie machen das in Ihrer Freizeit, und dafür sind wir Ihnen sehr dankbar." Dieser Dienst an der Gesellschaft sei auch ein Beitrag zur Stärkung der Demokratie.

Beiräte gibt es an allen sechs Maßregelvollzugskliniken des LWL in Lippstadt-Eickelborn (Kreis Soest), Stemwede-Haldem (Kreis Minden-Lübbecke), Marsberg (Hochsauerlandkreis), Herne, Dortmund und Hörstel (Kreis Steinfurt). Bei der zukünftigen Klinik in Lünen (Kreis Unna) arbeitet ein Planungsbeirat.

Behandelt werden in diesen forensischen Kliniken sucht- und psychisch kranke Menschen, die im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung eine erhebliche Straftat begangen haben und von einem Gericht in den sogenannten Maßregelvollzug eingewiesen worden sind.

Dem Landschaftsverband sei die Information und Aufklärung über den Maßregelvollzug wichtig, so Lunemann weiter. Teilweise bestünden die Beiräte schon seit 40 Jahren - lange bevor diese Gremien im Jahr 1999 erstmals gesetzlich verankert wurden.

Die bis zu 16 Mitglieder eines Beirates können sich von der jeweiligen Klinikleitung über Fragen zu Unterbringung, Therapie und Sicherheit unterrichten lassen und die Einrichtung besichtigen. Jeder Beirat tagt zweimal im Jahr. Die Beiratsmitglieder werden je zur Hälfte vom Rat der Standortgemeinde und vom LWL vorgeschlagen, berufen werden sie vom Direktor des Landschaftsverbandes.

Die Beiräte im Internet: https://www.lwl-massregelvollzug.de/de/lwl-massregelvollzugsabteilung-westfalen/presse-und-offentlichkeitsarbeit/klinikbeirate/

Bildunterschrift
Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL (3.v.l.) bedankt sich persönlich stellvertretend für alle Beiräte bei dem Beiratsvorsitzenden des LWL-Therapiezentrums für Forensische Psychiatrie in Marsberg, Bürgermeister Matthias Koch (Mitte), und gratuliert zu seiner neuen Wahl. Mit dabei: Hans-Peter Tappe (Kaufmännischer Direktor, v. l.), Tilmann Hollweg (LWL-Maßregelvollzugsdezernent) sowie Dietmar Pingel (Therapeutischer Direktor), Stefan Nicke (stellv. kaufm. Direktor) und Pflegedirektor Hubertus Gerlach (r).
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Pressekontakt

Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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