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15.05.26 | Der LWL Vielfalt fördern, Identität stärken - LWL setzt Zeichen für diverse Gesellschaft

Der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Georg Lunemann.<br>Foto: LWL/Kapluggin

Der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Georg Lunemann.
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Münster (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt Flagge für Vielfalt: Anlässlich des "Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie" am Sonntag (17.5.) hisst der Kommunalverband eine Regenbogenflagge vor seinem Hauptsitz in Münster. "Queere Menschen als regulären Teil unserer Gesellschaft sichtbar zu machen, stärkt das demokratische Gefüge in Westfalen-Lippe", sagt Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL. "Daher setzen wir uns mit der Flagge am Landeshaus deutlich sichtbar für die Anerkennung und Förderung von Vielfalt im LWL und in der Gesellschaft ein."

In Westfalen-Lippe leben nach Angaben von Lunemann Menschen aus rund 170 Nationalitäten - Frauen und Männer, Junge und Alte, Menschen mit Behinderung und ohne, Menschen verschiedener Religionen sowie unterschiedlicher sexueller Orientierung und Identität. Als Kommunalverband setze sich der LWL über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg für sie ein und schaffe gleichwertige Lebensverhältnisse und Qualitätsstandards für diese Menschen in der Region. Das gelte vor allem in den Hauptaufgabenbereichen des LWL Kultur, Psychiatrie, Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung und in der Kinder- und Jugendarbeit. 

In der Kinder- und Jugendarbeit beispielsweise sei Diversität auch wichtig, um die Lebensentwürfe queerer Kinder und Jugendlicher zu unterstützen, so LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers. "Unsere Aufgabe ist es, für alle Kinder und Jugendlichen in Westfalen-Lippe ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich sicher und angenommen fühlen. Mit der gezielten Förderung von LSBTQIA* Projekten mit Mitteln des Kinder-und-Jugendförderplanes NRW setzen wir ein klares Zeichen für ein offenes Miteinander, in der die Identität eines jungen Menschen niemals eine Hürde für sein gelingendes Aufwachsen sein darf", sagt Westers.

Die Dezernatsleitung des LWL-Dezernates Jugend und Schule, Birgit Westers.<br>Foto: Lina Bromba

Die Dezernatsleitung des LWL-Dezernates Jugend und Schule, Birgit Westers.
Foto: Lina Bromba

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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