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11.05.26 | Kultur "Mathemagisch" im LWL-Freilichtmuseum Hagen: Mathematik zum Anfassen, Staunen und Mitmachen

Spannende Experimente laden vor allem die jüngsten Besuchenden ein, zu entdecken, wie viel Spaß Mathematik machen kann.<br>Foto: Mathematikum Gießen e.V.

Spannende Experimente laden vor allem die jüngsten Besuchenden ein, zu entdecken, wie viel Spaß Mathematik machen kann.
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Hagen (lwl). Wer hat schon einmal in einer riesigen Seifenblase gestanden, die Zahl Pi erlaufen oder einen kniffligen Code geknackt? Mit der neuen Mitmach-Ausstellung "Mathemagisch - Wilde Zahlen, verrückte Formen" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Familien, Schulklassen und alle Neugierigen dazu ein, in seinem LWL-Freilichtmuseum Hagen Mathematik spielerisch und mit allen Sinnen zu entdecken. Eva Irrgang, Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung hat die Ausstellung am Sonntag (10.5.) eröffnet. "Mathematik verzaubert, wenn wir sie nicht als starre Formeln, sondern als lebendiges Werkzeug begreifen - ein Werkzeug, das uns hilft, die Welt zu entschlüsseln und aktiv zu gestalten", erklärte Irrgang bei der Eröffnungsfeier.

Bis zum 31. Oktober 2026 und erneut vom 1. April bis zum 31. Oktober 2027 ist die Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten zu sehen - ohne zusätzlichen Eintritt.

An insgesamt 31 interaktiven Stationen heißt es ausprobieren, knobeln, bauen und staunen. "Mathematik heißt, durch eigenes Denken Lösungen zu finden", sagt Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, der Gründer des Mathematikums Gießen e.V.. Ob beim Brückenbau ohne Schrauben, beim Ertasten geometrischer Formen oder beim Kombinieren und Schätzen: Mathematik wird hier unmittelbar erlebbar. Acht weitere Stationen auf dem Museumsgelände zeigen, welche zentrale Rolle mathematisches Denken im Handwerk spielt. "Es liegt auf der Hand, warum Handwerk und Technik immer mathematisch gedacht werden müssen: Ohne das richtige Verhältnis von Mehl zu Wasser gelingt kein Teig, ein falscher Winkel lässt eine Holzverbindung nicht halten", erläutert Bärbel Maul, Direktorin des LWL-Museums.

Die Ausstellung basiert auf der Wanderausstellung "Mathematik zum Anfassen" des Mathematikums Gießen. Beutelspacher freut sich über die Zusammenarbeit: "Entdeckerfreude und Forschergeist stehen bei uns wie im LWL-Freilichtmuseum Hagen im Mittelpunkt. Gerade hier können wir Kindern, Jugendlichen und Familien ein neues Fenster zur Mathematik eröffnen."

Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Ferienaktionen, Kindergeburtstagen und Angeboten für Schulklassen ergänzt die Ausstellung. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt.

Unterstützt wird "Mathemagisch" von der Karl-Kolle-Stiftung. Für den musikalischen Rahmen der Eröffnung sorgte das Klarinetten-Ensemble der Max-Reger-Musikschule Hagen unter der Leitung von Andreas Gottschlich.

Mengen erkennen, Zahlen erlaufen oder Kugelrennen veranstalten - die 31 Stationen laden zum Mitmachen ein.<br>Foto: Mathematikum Gießen e.V.

Mengen erkennen, Zahlen erlaufen oder Kugelrennen veranstalten - die 31 Stationen laden zum Mitmachen ein.
Foto: Mathematikum Gießen e.V.

In acht Gebäuden auf dem Gelände zeigen zusätzliche Stationen, wie viel Mathematik im Handwerk steckt.<br>Foto: LWL/ Karin Ruhmöller

In acht Gebäuden auf dem Gelände zeigen zusätzliche Stationen, wie viel Mathematik im Handwerk steckt.
Foto: LWL/ Karin Ruhmöller

Eröffneten die Ausstellung: Dennis Rehbein (v.l./Oberbürgermeister Hagen), Eva Irrgang (Vorsitzende der Landschaftsversammlung), Dr. Anke Hufschmidt (stellvertretende Museumsleitung), Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher (Leiter des Mathematikums Gießen), Karin Ruhmöller (Kuratorin der Ausstellung im LWL-Freilichtmuseum Hagen) und Prof. Winfried Pinninghoff (Kuratoriumsvorsitzender der Karl-Kolle-Stiftung).<br>Foto: LWL/Heike Wippermann.

Eröffneten die Ausstellung: Dennis Rehbein (v.l./Oberbürgermeister Hagen), Eva Irrgang (Vorsitzende der Landschaftsversammlung), Dr. Anke Hufschmidt (stellvertretende Museumsleitung), Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher (Leiter des Mathematikums Gießen), Karin Ruhmöller (Kuratorin der Ausstellung im LWL-Freilichtmuseum Hagen) und Prof. Winfried Pinninghoff (Kuratoriumsvorsitzender der Karl-Kolle-Stiftung).
Foto: LWL/Heike Wippermann.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Marie Hangebrauck, LWL-Freilichtmuseum Hagen, Telefon: 02331 7807113

presse@lwl.org

LWL-Freilichtmuseum Hagen

Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen-Selbecke Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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