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27.04.26 | Kultur Kohle, Koks, Konsumanstalt

Das lange Wochenende im LWL-Museum Zeche Hannover

Die historische Dampffördermaschine ist am Feiertag und Sonntag mehrmals in Betrieb zu sehen.<br>Foto: LWL / Julia Gehrmann

Die historische Dampffördermaschine ist am Feiertag und Sonntag mehrmals in Betrieb zu sehen.
Foto: LWL / Julia Gehrmann
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Bochum (lwl). Am Maifeiertag und am darauffolgenden Wochenende locken verschiedene Führungen, die Sonderausstellung "Weg der Kohle" und das Kinderbergwerk ins LWL-Museum Zeche Hannover in Bochum.

Geschichte erleben können Interessierte bei der Geschichtstour "Kohle, Koks, Konsumanstalt", zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag (2.5.) um 15 Uhr einlädt. Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, bewegen sich die Teilnehmenden auf den Spuren der Industrialisierung Hordels und bekommen Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit. Die Führung dauert ca. zwei Stunden und startet auf dem Zechenvorplatz. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.

Am Freitag (1.5.) und Sonntag (3.5.) finden jeweils um 12 und 15 Uhr Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Das Museum und die Sonderausstellung "Weg der Kohle - Fotografien von Khalil Noé Döring" sind immer Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr sowie sonn-und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Im Kinderbergwerk "Zeche Knirps" können Jungen und Mädchen jeden Samstag zwischen 14 und 18 Uhr und sonn-und feiertags zwischen 11 und 18 Uhr selbst zu Bergleuten werden und den Betriebsablauf einer Zeche unter- und über Tage spielerisch kennenlernen.

Pressekontakt

Christiane Spänhoff, LWL-Museum, Tel. 0231 6961-127 Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235

presse@lwl.org

LWL-Museum Zeche Hannover

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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