24.04.26 | Der LWL LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann zum Präsidenten gewählt
Er rückt an die Spitze des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Nordrhein-Westfalen
Der Direktor des LWL, Dr. Georg Lunemann, wurde zum Präsidenten des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Nordrhein-Westfalen gewählt.
Bild: LWL/Kapluggin
Georg Lunemann: "Defizitäre kommunale Haushalte, das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge bei den Mitarbeitenden, die Digitalisierung und die wachsenden Ansprüche an öffentliche Aufgaben und Leistungen müssen wir aktiv gestalten. Dabei kommt den Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine wichtige Schlüsselfunktion für unseren Staat zu. Auf der anderen Seite gucken die Kämmerer der Kommunen in ihre leeren Kassen. Damit wir diese Enden zusammenbekommen, ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der Tarifparteien besonders wichtig."
Als nächste große Aufgabe kommt auf Lunemann und den KAV NW das Tarifjahr 2027 zu, in dem nicht nur die allgemeine Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes stattfindet, sondern auch die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes, für die Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern sowie für die Beschäftigten des Bodenverkehrsdienstes.
Lunemann, der bereits seit mehreren Jahren Mitglied des Vorstands des KAV NW ist, hat sich bereits seit dem Jahr 2010 in seiner damaligen Funktion als Kämmerer der Stadt Gelsenkirchen im Gruppenausschuss für Verwaltung des KAV NW engagiert.
Hintergrund
Der KAV NW mit Sitz in Wuppertal ist der größte der 16 kommunalen Arbeitgeberverbände in der Bundesrepublik Deutschland. Dem KAV NW gehören alle nordrhein-westfälischen Kreise, Städte und Gemeinden sowie weitere rund 900 kommunale Einrichtungen und Unternehmen (Landschaftsverbände, Flughäfen, Ver- und Entsorgungsbetriebe, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, Sparkassen sowie Nahverkehrs- und Hafenbetriebe) mit insgesamt rund 610.000 Beschäftigten an.
Pressekontakt
Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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