23.04.26 | Kultur Reise in die "Klangwelten der Denkmalpflege"
LWL veranstaltet 11. Westfälischen Tag für Denkmalpflege im Landestheater Detmold
Bildunterschrift unter der Pressemitteilung
"Unser Westfälischer Tag für Denkmalpflege ist ein Tag des Austausches und der Vernetzung. Das besondere Thema 'Klangwelten der Denkmalpflege' ermöglicht einen neuen Zugang zu Baudenkmälern, nämlich über Klang und Musik, und damit über einen weiteren unsere Sinne", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens ergänzte: "Erstmals sind wir mit unserem Westfälischen Tag für Denkmalpflege in Lippe zu Gast. Die Stadt Detmold ist nicht nur reich an Denkmälern, sondern generell an Kultur und Geschichte. Mit dem Landestheater Detmold als Veranstaltungsort haben wir zudem ein geschichtsträchtiges Haus ausgewählt, das hervorragend zu unserem Thema der Klangwelten passt."
"Wir freuen uns, Gastgeber für das Denkmalfachamt sein zu dürfen. Das Tagungsthema "Klangwelten" bietet uns die Gelegenheit, den Theaterraum als Klangraum erlebbar zu machen - auch durch künstlerische Beiträge aus unserem Haus", so Kirsten Uttendorf, Intendantin des Landestheaters Detmold.
Sabine Breitsameter, Professorin für Sound und Medienkultur an der Hochschule Darmstadt, gab in ihrer Key Note einen Überblick über die Kulturgeschichte des Hörens. Sie stellte dabei die Frage nach der akustischen Identität von Orten. Die folgenden Vorträge nahmen Bauten wie Musiktheater und Kirchen in den Blick sowie Klänge von Glocken und Orgeln oder auch das Thema Lärm-Beeinträchtigung.
Bildunterschrift: Der 11. Westfälischen Tag für Denkmalpflege war den "Klangwelten der Denkmalpflege" gewidmet, mit dabei waren Stefan Rethfeld, LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, Prof. Sabine Breitsameter, Hochschule Darmstadt, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Ina Hanemann, NRW-Heimatministerium, LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens, Kirsten Uttendorf, Intendantin des Landestheaters Detmold und Dr. Moritz Späh, Fraunhofer Institut für Bauphysik. Foto: LWL
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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