14.04.26 | Kultur Wie Baukultur Orte bereichert
Ausstellung und Dokumentation zum Westfälischen Preis für Baukultur 2025
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (v.l./LWL-Kulturdezernentin), Stefan Rethfeld (Projektleitung, LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen), Prof. Dr. Bernd Andrick (Ernsting Kunst- und Kulturstiftung, Coesfeld), Thomas Stausberg (NRW.BANK, Düsseldorf/Münster), Dr. Holger Mertens (LWL-Chefdenkmalpfleger) - es fehlt: Dr. Christina Hagemeister (Klinkerwerk Hagemeister, Nottuln).
Foto: LWL/Markus Bomholt
Die insgesamt 196 Projekte sind in den vergangenen zehn Jahren (2015-2025) in Städten und Gemeinden verschiedener Größe in allen Regionen Westfalen-Lippes entstanden. Um Ressourcen zu schonen, hat sich dabei der Fokus zunehmend vom Neubau auf das Umbauen, Umnutzen oder Erweitern bestehender Gebäude verschoben.
Die Ergebnisse des Preisverfahrens dokumentiert außerdem eine umfangreiche Publikation, die in der Ausstellung kostenlos zum Mitnehmen ausliegt. Auf der Website https://www.westfaelischer-baukulturpreis.de ist darüber hinaus eine digitale Dokumentation verfügbar, die auch die in der Ausstellung gezeigten Kurzfilme über die preisgekrönten Projekte umfasst.
"Die Einreichungen zeigen, wie Baukultur Orte bereichern und zukunftsfähig machen kann. Alle Projekte - auch die nicht prämierten - stehen für Qualität, Mut und Durchhaltevermögen", so Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin und Mitglied der Jury. "Der Westfälische Preis für Baukultur soll helfen, die gesellschaftliche Relevanz der Baukultur zu verdeutlichen und die öffentliche Diskussion anzuregen. Es würde mich freuen, wenn wir auch in 2030 wieder einen so erfolgreichen Wettbewerb durchführen können."
Der Westfälische Preis für Baukultur 2025 wurde konzipiert und durchgeführt von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen. Unterstützt wurde er durch die Förderer: Ernsting Kunst- und Kulturstiftung (Coesfeld), Klinkerwerk Hagemeister (Nottuln) und NRW.BANK (Düsseldorf/Münster).
Informationen zum Besuch
bis 30. April
Mo. bis Fr. 8.30 bis 18 Uhr
LWL-Landeshaus
Lichthof
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Veranstalter: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Hintergrund
Folgende fünf Preise und zehn Anerkennungen werden in der Ausstellung ausführlich präsentiert. Alle Preise sowie alle Anerkennungen sind jeweils gleichrangig. Die Reihenfolge der Nennung basiert auf dem Jahr der Fertigstellung.
Preise
Grüner Weiler I - Neues genossenschaftliches Wohnen, Münster (2025)
Landesgartenschau Höxter 2023
Grundschule St. Michael, Paderborn (2022)
Eingangsgebäude LWL-Freilichtmuseum Hagen (2022)
Jacoby Studios, Paderborn (2020)
Anerkennungen
Baugruppe KliQ - Kollaborativ leben im Quartier, Münster (2025)
Rat- und Bürgerhaus Holzwickede (2023)
Waldkindergarten, Wadersloh-Liesborn (2023)
Fritz Bauer Forum, Bochum (2023)
KoFabrik, Bochum (2021)
Mittleres Paderquellgebiet, Paderborn (2019)
kult - Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland, Vreden (2018)
Museum Peter August Böckstiegel, Werther (2018)
Siegen zu neuen Ufern (2016)
Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum (2016)
Achtung Redaktionen:
Alle eingereichten Arbeiten finden sich nach Orten sortiert auf der Website, sodass sich Projekte bei Ihnen vor Ort direkt auffinden lassen:https://www.lwl-baukultur.de/de/westfaelischer-baukulturpreis-2025/alle-einreichungen/
Westfälischer Preis für Baukultur 2025: Neu erschienen ist eine Dokumentation, die in der Ausstellung zum Mitnehmen bereit liegt.
Foto: LWL/Markus Bomholt
Westfälischer Preis für Baukultur 2025: Die Ausstellung ist im Landeshaus in Münster noch bis zum 30. April zu sehen.
Foto: LWL/Martin Schmidt
Westfälischer Preis für Baukultur 2025: Ausstellung im Landeshaus in Münster, noch bis 30.4.2026 zu sehen.
Foto: LWL/Martin Schmidt
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Fürstenbergstr. 15 48147 Münster Karte und RoutenplanerDer LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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