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10.04.26 | Psychiatrie "Jede Stimme zählt"

Erfolgreicher Abschluss des Chorprojekts "Singen für die Seele" in der LWL-Universitätsklinik Hamm

Blicken auf ein erfolgreiches Chorprojekt in der ersten Osterferienwoche zurück: (v.l.) Oliver Kock (Motopäde), Chorleiter Christian Przybyl und Katharina Hövelmann (Ergotherpeutin). <br>Foto: LWL/Antonia Scheefeldt

Blicken auf ein erfolgreiches Chorprojekt in der ersten Osterferienwoche zurück: (v.l.) Oliver Kock (Motopäde), Chorleiter Christian Przybyl und Katharina Hövelmann (Ergotherpeutin).
Foto: LWL/Antonia Scheefeldt
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Hamm (lwl). Emotionen hörbar machen und Gemeinschaft erleben: In der ersten Woche der Osterferien verwandelte sich die Aula der LWL-Universitätsklinik Hamm im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in einen Ort voller Klang und Dynamik. Rund 20 junge Patientinnen und Patienten nahmen an dem Chorprojekt "Singen für die Seele" teil.

Das Projekt bot Jugendlichen mit psychischen Belastungen einen geschützten Raum, um sich abseits von Worten über die Musik auszudrücken. Unter der Leitung eines externen Musiklehrers und in enger Zusammenarbeit mit zwei Klinikmitarbeitenden erarbeiteten die Teilnehmenden innerhalb einer Woche ein individuelles Programm. Die Besonderheit: Die Jugendlichen bestimmten die Liedauswahl selbst und ergänzten den Gesang durch ein vielfältiges Ensemble. So konnten die Patientinnen und auch Instrumente wie E-Gitarre, Schlagzeug, Percussion, Xylophone und Klavier spielen und so ihre eigenen musikalischen Akzente setzen.

"Das gemeinsame Singen fördert die emotionale Stabilisierung und das Gefühl von Selbstwirksamkeit", so das Projektteam. "In einer Phase, in der vielen Jugendlichen der soziale Anschluss schwerfällt, schafft die Musik ein verbindendes Element, das unabhängig von Vorerfahrungen funktioniert."

Ermöglicht wurde dieses besondere Angebot durch eine Spende der Volksbank Hamm Stiftung an den Förderverein der LWL-Uniklinik Hamm. Der Verein finanziert gezielt Projekte, die über die Regelleistungen der Krankenkassen hinausgehen und einen wesentlichen Beitrag zur Genesung und sozialen Kompetenz der jungen Menschen leisten.

Pressekontakt

Klaudia Suilmann, LWL-Universitätsklinik Hamm, Telefon: 02381 893-5018, klaudia.suilmann@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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