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10.04.26 | Kultur Was fossile Seekühe über Evolution, Lebensweise und Forschung verraten

Dr. Manja Voß zu Gast in Bünde

Manja Voß spricht im Dobergmuseum in Bünde über die Evolution von Seekühen. <br>Foto: ©Gregory Sweeney

Manja Voß spricht im Dobergmuseum in Bünde über die Evolution von Seekühen.
Foto: ©Gregory Sweeney
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Bünde (lwl). Am Freitag (17.4.) um 19 Uhr laden der Paläontologische Arbeitskreis Bünde, der Förderverein Dobergmuseum e.V. und das LWL-Dobergmuseum zu einem Vortragsabend ein. Dr. Manja Voß spricht im Dobergmuseum in Bünde (Kreis Herford) über die Evolution von Seekühen und deren Bedeutung für die paläontologische Forschung. Der Eintritt ist frei, dennoch wird ein kostenloses Ticket benötigt.

Seekühe sind einzigartige Meeressäuger. Sie sind vollständig an das Leben im Wasser angepasst und dabei fast ausschließlich Pflanzenfresser. Heute gibt es nur noch vier Arten, doch Fossilien zeigen, dass Seekühe über Millionen Jahre erstaunlich vielfältig waren und teils sogar mehrere Arten gleichzeitig nebeneinander vorkamen.

Die Referentin führt durch mehr als 50 Millionen Jahre Evolution dieser einstigen Landwirbeltiere und lässt das Publikum am Erkenntnisprozess zu deren Lebensweise, Ernährung und Lebensräume teilhaben. Beispiele zeigen, wie interdisziplinäre Forschung funktioniert: Paläontologie, Archäologie, Medizin und "Citizen Science" greifen ineinander, um außergewöhnliche Funde zu verstehen - ob in ägyptischen Katakomben, in Gehwegplatten einer spanischen Großstadt oder in einem rheinhessischen Schrebergarten. Ein Blick auf die ökologische Bedeutung der Seekühe für Meere, Ozeane und uns Menschen rundet den Vortrag ab.

Dr. Manja Voß vom Museum für Naturkunde in Berlin forscht auf dem Gebiet der Evolution und Diversität mariner Säugetiere wie Seekühe, Wale und Robben.

Kostenfreie Tickets: https://www.tickets.lwl.org
Direktlink: https://shop.lwl-naturkundemuseum-muenster.de/#/product/event/2720?date=2026-04-17&date_id=48892

Pressekontakt

Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

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