09.04.26 | Kultur "Gemeinsam isst man nicht allein"
Familiensonntag im LWL-Museum
Für Familien ein besonderer Hingucker: Großes Wimmelbild in der aktuellen Sonderausstellung "Mahlzeit!" im LWL-MAK.
Foto: LWL-MAK/M. Hömberg
Ob im Alltag, bei Festen oder auf Reisen - Mahlzeiten sind weit mehr als reine Nahrungsaufnahme. Sie bringen Menschen zusammen, erzählen Geschichten und spiegeln Kulturen wider. Genau das können Familien mit Kindern ab 8 Jahren bei diesem Programm entdecken: Auf einer Reise durch Raum und Zeit begeben sich die Teilnehmenden auf die Suche nach den unterschiedlichen Orten und Anlässen des gemeinsamen Essens.
Geheimnisvolle Drachenzungen, prunkvolle fürstliche Festtafeln und exotische Bräuche aus aller Welt regen die Fantasie an und machen deutlich, wie vielfältig und bedeutungsvoll gemeinsames Essen ist. Spielerisch und anschaulich wird erlebbar, dass Mahlzeiten nicht nur den Hunger stillen, sondern Menschen verbinden - gestern wie heute.
Die Teilnahme am Familienprogramm ist kostenlos, es fällt lediglich der reguläre Eintritt in die Ausstellung an. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Das Familienprogramm dauert etwa 1,5 Stunden und findet jeweils um 13 Uhr und 15 Uhr statt. Außerdem wird um 13 Uhr auch eine öffentliche Führung durch die aktuelle Sonderausstellung angeboten.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten - telefonisch unter 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums oder per E-Mail an besucherservice-herne@lwl.org.
Hintergrund: Sonderausstellung "Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet" bis 13.9. im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne
Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ob beim königlichen Bankett, der einfachen Bauernmahlzeit, dem familiären Abendessen oder der gemeinsamen Mittagspause - überall offenbaren sich Fragen: Wer sitzt wo? Wer bekommt das beste Stück? Welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Und was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur?
Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart - schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der scheinbare Verlust gemeinsamer Rituale - zeigt die neue Sonderausstellung "Mahlzeit!", wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff funktioniert.
Mit einem Blick auf mehr als 300 Exponate und Geschichten lädt das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne dazu ein, die kulturelle Dimension des Essens neu zu entdecken.
Gefördert durch die LWL-Kulturstiftung
Mehr Infos: https://www.lwl-landesmuseum-herne.de
Ganz nah ran: Familien kommen beim Familiensonntag im LWL-MAK auf ihre Kosten.
Foto: LWL-MAK/M. Hömberg
Pressekontakt
Dr. Carolin Steimer, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
LWL-Museum für Archäologie und Kultur Herne
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Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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