01.04.26 | Kultur Erst Science, dann Fiction
Kreativer Workshop mit Eindrücken aus dem LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium
Im Kreativworkshop "Erst Science, dann Fiction" erschaffen Kinder und Jugendliche eigene Science-Fiction-Welten.
Bild: Lea Wächter & Anne Marie Braune
Am ersten Workshoptag besuchen die Teilnehmenden das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde. Im Rahmen eines Astroworkshops lernen sie das Sonnensystem interaktiv kennen. Während des dreistündigen Astro-Workshops besteht die Möglichkeit, eine Show im Planetarium zu erleben, die Themen praktisch erfahrbar vermittelt zu bekommen und Fragen zu stellen. Mitarbeitende vermitteln Grundlagen über Planeten, Galaxien und die Dimensionen des Universums und beantworten Fragen rund um das Weltall.
Mit diesen Eindrücken arbeitet die Gruppe in den folgenden Tagen im Atelier im Kreativ-Haus weiter. Inspiriert von den unendlichen Weiten des Alls und den Eindrücken des Vortags, erschaffen die Teilnehmer:innen hier eigene Science-Fiction-Welten, in denen es ganz unterschiedlich zugehen kann. Die Teilnehmenden können sich dem Thema über das Schreiben, Malen, Bauen, Fotografieren oder über raumgreifende Installationen nähern. Die Projekte können einzeln oder in Gruppen umgesetzt werden. Sie bekommen spielerische Impulse, wie sie ihre Ideen in verschiedenen Medien und mit unterschiedlichen, kreativen Techniken umsetzen können: Ein Wechsel in die Mikroperspektive lässt die Umgebung wie einen anderen Planeten erscheinen. Dabei hilft die Kameralinse. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, welche Materialien sie verwenden möchten, um ihr persönliches Kunstprojekt umzusetzen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach möglichen Lebensbedingungen außerhalb der Erde: Wie könnten Lebensräume auf anderen Planeten aussehen? Welche Lebewesen könnten dort existieren? Wie könnte eine Gesellschaft organisiert sein und welche Formen der Kunst und Kommunikation könnten entstehen?
Hintergrund
Der Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen ist ein Landesprogramm zur kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren. Gefördert wird das Programm vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Städte, Gemeinden und Kulturinstitutionen entwickeln gemeinsam Angebote, die jungen Menschen einen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen.
Anmeldung: per E-Mail an anne.m.braune@gmail.com. Eine Anmeldung ist möglich bis Freitag, 3. April. Die Organisatorinnen bitten um Angabe des Namens, der Telefonnummer und des Alters des Kindes. Informationen zu den Orten, dem Material und zu den Treffpunkten werden nach der Anmeldung zugesendet.
Pressekontakt
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit PlanetariumSentruper Str. 285 48161 Münster Karte und Routenplaner
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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