25.03.26 | Kultur Radeln am Kanal
Vom LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg zum Dortmunder Hafen
Radtour zum Dortmunder Hafen mit Herbert Niewerth (rechts).
Foto: LWL/Gehrmann
Los geht es um 11 Uhr am Eingang des LWL-Museums Schiffshebewerk Henrichenburg. Unterwegs gibt Niewerth viele Informationen über die Geschichte des ersten Ruhrgebiets-Kanals, den 1899 Kaiser Wilhelm II. eröffnet hat. Bis 1938 folgten dem Dortmund-Ems-Kanal weitere künstliche Wasserstraßen in der Region.
In Dortmund angekommen erkunden die Teilnehmer:innen mit dem Rad den Dortmunder Hafen, der Europas größter Kanalhafen ist. Die Tour macht beim Alten Hafenamt und beim neuen Container Terminal Dortmund (CTD) Station.
Zur Pause mit Picknick (bitte selber mitbringen) bieten sich die Grünanlagen des Fredenbaum-Parks an. So gestärkt treten die Radler:innen am frühen Nachmittag den Rückweg an. Gegen 16.30 Uhr sind sie wieder beim Schiffshebewerk angelangt und besichtigen die Sonderausstellung "Container. Die globale Box".
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Geschichte und den Einfluss des Containers auf die moderne Weltwirtschaft zu entdecken. 1956 schickte der amerikanische Unternehmer Malcolm McLean den ersten Container auf die Reise. Seitdem ist er aus dem weltweiten Transportwesen nicht mehr wegzudenken. Die praktische Kiste hat Transporte verbilligt und Lieferketten verändert. Ihr Einsatz hat aber auch Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Auch in Kunst, Film und Architektur kommt der Container zum Einsatz. So befindet sich ein Teil der Ausstellung in einem eigens dafür errichteten fünfstöckigen Containergebäude.
Kosten für die Radtour inkl. Museumseintritt: 12 Euro pro Person. Anmeldung erforderlich bis drei Tage vor der Veranstaltung unter der Telefonnummer 02363 9707-0 oder per E-Mail unter schiffshebewerk@lwl.org. Die Radtour kann nur bei einer Teilnehmerzahl von mindestens fünf Personen stattfinden. Die Höchstteilnehmerzahl ist zwölf Personen.
Pressekontakt
Dr. Arnulf Siebeneicker, Telefon: 02363 9707-0, schiffshebewerk@lwl.org. und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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