18.03.26 | Kultur Grubenlampenbörse und Familiensonntag auf der Zeche Zollern
Kleine Kostbarkeiten: Grubenlampen sind mittlerweile ein beliebtes Sammelobjekt.
Foto: LWL/ Philipp Harms
Am Samstag (21.3.) bietet das Museum zusätzlich zum regulären Programm zwei spezielle Führungen an. Um 12 Uhr startet ein Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung "Industrie-Insekten - In einem unbekannten Land", der Interessierte in die faszinierende Welt der sechsbeinigen Krabbeltiere und Flugkünstler mitnimmt.
Um 14 Uhr erkunden Teilnehmende einer Themenführung die Arbeitersiedlung vor den Toren der Zeche Zollern. Die Häuser für Betriebsführer, Steiger und einfache Bergleute spiegeln mit ihrer charakteristischen Architektur den Zeitgeist vor rund 100 Jahren wider - und verraten durch viele kleine Details, wie der Alltag einer Bergarbeiterfamilie damals aussah.
Am Sonntag (22.3.) präsentieren von 10 bis 17 Uhr zahlreiche Aussteller in der Maschinenhalle der Zeche Zollern ihre Grubenlampen. Das "Licht in der Nacht" rettete einst vielen Bergleuten das Leben. Heute sind die historischen Lampen beliebte Sammlerstücke. Die Grubenlampenbörse bietet Fachleuten eine Möglichkeit, sich auszutauschen und neue Schätze zu entdecken. Aber auch Neugierige sind eingeladen, die Raritäten zu bestaunen und Fragen zum Geleucht der Bergleute zu stellen.
Passend dazu können Kinder in der Kinderwerkstatt von 13 bis 16.30 Uhr mittelalterliche Schalenlampen aus Ton anfertigen. Die Kosten dafür liegen bei 3 Euro pro Kind. Bevor die Kinderwerkstatt öffnet, startet um 11.30 Uhr die Familienführung "Der Weg des Bergmanns", bei der junge und erwachsene Gäste erfahren, was es heißt, auf einer Zeche zu arbeiten.
Pressekontakt
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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