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18.03.26 | Kultur Tatort Münster: Wie DNA hilft Verbrechen zu klären

Vortrag im LWL-Museum für Naturkunde

Im Vortrag "Tatort Münster" erfahren Interessierte, wie genetische Informationen in der modernen Forensik genutzt werden.<br>Foto: (C)Adobe Stock, Igor Stevanovic

Im Vortrag "Tatort Münster" erfahren Interessierte, wie genetische Informationen in der modernen Forensik genutzt werden.
Foto: (C)Adobe Stock, Igor Stevanovic
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Münster (lwl). Im Rahmen der aktuellen Gene-Ausstellung lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag (19.3.) um 19 Uhr zu einem Vortrag in das LWL-Museum für Naturkunde in Münster ein. Unter dem Titel "Tatort Münster: Wie DNA hilft, Verbrechen zu klären" geben Dr. Kristina Schulze Johann und Dr. Maximilian Hagen vom Universitätsklinikum Münster Einblicke in die Arbeit der Rechtsmedizin und zeigen, welche Rolle DNA bei der Aufklärung von Verbrechen spielt.

Der Vortrag ergänzt die Inhalte der Gene-Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde und richtet sich an Interessierte ab 16 Jahren. Im Anschluss können Besucher:innen ihre Fragen stellen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Was aus Krimiserien vertraut scheint, ist in der Realität hochkomplexe wissenschaftliche Arbeit. Mit Beispielen erläutern die Referierenden, wie Fiktion und Realität zusammenpassen, welche Möglichkeiten die moderne Forensik heute bietet und wo ihre Grenzen liegen.

Dr. Kristina Schulze Johann arbeitet seit über zwölf Jahren in der Forensischen Molekularbiologie der Rechtsmedizin Münster. Sie hat zahlreiche DNA-Spuren verschiedener Kriminalfälle bearbeitet und forscht zu neuen Methoden in der Forensischen Molekularbiologie.

Dr. Maximilian Hagen ist seit neun Jahren als obduzierender Arzt am Institut für Rechtsmedizin tätig. Er ist bei Tatorteinsätzen dabei, führt körperliche Untersuchungen durch und forscht auf dem Gebiet der Rechtsmedizin zur Weiterentwicklung des Fachgebiets.

Hintergrund
Untersuchungen bei Verbrechen, bei Abstammungsfragen und beim Alkohol- und Drogennachweis stehen im Mittelpunkt der Aufgaben des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Münster. Es umfasst die Bereiche Forensische Medizin mit Leichenschauen, Obduktionen, Tatortbesichtigungen, Todeszeitbestimmungen, feingewebliche Untersuchungen. Des Weiteren nimmt es die Forensische Molekularbiologie, die Abstammungsuntersuchungen und insbesondere Vaterschaftstests vor sowie die Forensische Toxikologie mit Drogen- und Alkoholabstinenz-Nachweise im Rahmen von medizinisch-psychologischen Untersuchungen.

Kostenfreies Ticket: htpps://https://www.tickets.lwl.org
Ort: Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster
Parken: Kostenpflichtige Parkplätze (5 Euro Tagesgebühr) vorhanden

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066

presse@lwl.org

LWL-Museum für Naturkunde

Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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