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17.03.26 | Psychiatrie Depressionen bei Kindern und Jugendlichen

"Eliklinik im Dialog" in der Dortmunder LWL - Elisabeth-Klinik bietet Infos und Tipps

Bieten Infos und Tipps zum Thema Depressionen bei Kindern und Jugendlichen: Dr. Heidi Igl.<br>Bild: LWL/Antonia Scheefeldt

Bieten Infos und Tipps zum Thema Depressionen bei Kindern und Jugendlichen: Dr. Heidi Igl.
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Dortmund (lwl). Depressionen bei Kindern und Jugendlichen sind das Thema beim Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe "Eliklinik im Dialog" am Mittwoch (25.3.) ab 18 Uhr. Hierzu lädt die Dortmunder Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) alle Interessierten in ihre Rotunde ein.

Lukas (Name geändert) ist eigentlich ein fröhlicher Junge. Er liebt sein Fußballtraining, kommt gut in der Schule klar und trifft sich regelmäßig mit Freunden. Die Veränderung des 13-Jährigen beginnt schleichend. Erst lässt er das Training immer häufiger ausfallen, dann werden seine schulischen Leistungen immer schlechter. Er schaltet sich geistig aus dem Unterrichtsgeschehen aus, bleibt in den Pausen oft alleine und trifft auch seine Freunde nicht mehr. Zu Hause reagiert der Junge auf Nachfragen gereizt und verbringt die meiste Zeit in seinem Zimmer. Als schließlich die Tage, an denen er sich für einen Schulbesuch zu krank fühlt, immer weiter zunehmen, suchen Lukas Eltern mit ihm ihren Kinderarzt auf. Dieser verweist sie nach einer eingehenden Untersuchung an die LWL-Elisabeth-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dort finden die Expert:innen schnell heraus, wo der Grund für Lukas' Verhaltensänderung liegt: Der Teenager leidet an einer sogenannten depressiven Episode.

"Lukas ist leider kein Einzelfall", so Dr. Heidi Igl, "aber die gute Nachricht ist, dass es für jungen Menschen mit einer depressiven Episode sehr gute Heilungschancen gibt. Wichtig ist, dass hier so früh wie möglich eine professionelle Therapie einsetzt."

Welche Alarmzeichen deuten auf eine beginnende Depression hin? Wo können Betroffene Hilfe finden? Was kennzeichnet eine erfolgversprechende Therapie? Das sind nur einige Fragen, die die Chefärztin der Dortmunder LWL-Klinik gemeinsam mit der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Anja Esch beantworten wird. Durch den Abend führt Dr. Tobias Falke aus dem Kliniksozialdienst.

Termin:
Eliklinik im Dialog
Depressionen bei Jugendlichen
"Eliklinik im Dialog" bietet Infos und Tipps
25.03.2026, von 18 Uhr bis 19.30 Uhr
Rotunde im LWL-Klinikum Marl-Dortmund - Elisabeth-Klinik, Marsbruchstraße 162a, 44287 Dortmund
Der Eintritt ist frei.

Um Voranmeldung wird gebeten. Entweder telefonisch unter: 0231-913 01 90 oder per Mail an Katrin.Hopp@lwl.org.

Hintergrund
Mit der neuen Veranstaltungsreihe "Eliklinik im Dialog" bietet das LWL-Klinikum Marl-Dortmund - Elisabeth-Klinik interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, mehr über psychische Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen zu erfahren, Therapiemöglichkeiten kennenzulernen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen, ohne sich vorher in "Arztsprache" üben zu müssen.

Bieten Infos und Tipps zum Thema Depressionen bei Kindern und Jugendlichen: Anja Esch.<br>Bild: LWL/Antonia Scheefeldt

Bieten Infos und Tipps zum Thema Depressionen bei Kindern und Jugendlichen: Anja Esch.
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Pressekontakt

Kerstin Seifert, LWL-Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Marl-Dortmund - Haardklinik, Tel.: 02365/802-2126, E-Mail: kerstin.seifert@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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